Ferdinand Hodler
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Ferdinand Hodler, ein Name, der untrennbar mit der Schweizer Kunst des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts verbunden ist, war weit mehr als nur ein Maler der Alpenlandschaft. Sein Leben und Werk sind ein facettenreiches Spiegelbild seiner Zeit, geprägt von persönlichen Schicksalsschlägen, künstlerischer Innovation und einem unermüdlichen Streben nach Ausdruckskraft. Hodler schuf ein Œuvre von beeindruckender Tiefe und Originalität, das von realistischen Anfängen über symbolistische Experimente bis hin zu einer monumentalen Bildsprache reichte, die ihn zu einem der bedeutendsten Wegbereiter der Moderne in der Schweiz machte. Seine Werke zeugen von einer tiefen Verbundenheit mit seiner Heimat, einem sensiblen Gespür für die menschliche Existenz und einer unerschütterlichen künstlerischen Integrität.
Herkunft und Jugendjahre in Armut
Geboren wurde Ferdinand Hodler am 14. März 1853 in Gurzelen, einem kleinen Dorf im Berner Oberland. Seine Herkunft war von Armut und Entbehrungen geprägt. Er entstammte einer kinderreichen Familie, sein Vater, Johannes Hodler, war Schreiner, seine Mutter, Margaretha Neukomm, stammte aus einer Bauernfamilie. Die frühe Kindheit Hodlers war überschattet vom Tod seiner Eltern und seiner Geschwister an Tuberkulose. Diese tragischen Verluste, die er in jungen Jahren erlebte, hinterließen tiefe Spuren und prägten sein späteres Leben und Werk nachhaltig. Die Auseinandersetzung mit dem Tod, der Vergänglichkeit und dem…
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