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Von der Euphorie zur Entspannung: Die vielfältigen Gesichter von Cannabis

Willkommen auf einer Entdeckungsreise in die Welt des Cannabis. Heute tauchen wir tief in das faszinierende Thema "Cannabisrausch: Der Unterschied zwischen 'high' und 'stoned'" ein. Cannabis, eine Pflanze, die seit Jahrhunderten sowohl für ihre medizinischen als auch für ihre psychoaktiven Eigenschaften geschätzt wird, hat in der modernen Gesellschaft eine Vielzahl von Anwendungen gefunden. Mit der zunehmenden Legalisierung und dem wachsenden Interesse an den therapeutischen Potenzialen von Cannabis rückt das Verständnis seiner Wirkungen mehr denn je in den Vordergrund. In diesem Artikel werden wir die Hauptwirkstoffe von Cannabis, Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD), untersuchen und erklären, wie diese die einzigartigen Zustände des "Highseins" und des "Gestonedseins" beeinflussen. Tauchen Sie mit uns ein in die Wissenschaft hinter dem Rausch und entdecken Sie, was es wirklich bedeutet, durch Cannabis beeinflusst zu werden.


Eine detaillierte Illustration, die die molekularen Strukturen von THC (Tetrahydrocannabinol) und CBD (Cannabidiol) nebeneinander zeigt, um ihre Unterschiede und Ähnlichkeiten auf wissenschaftliche und bildende Weise hervorzuheben.

Grundlagen von Cannabis


Cannabis ist eine der ältesten bekannten psychoaktiven Pflanzen, deren Nutzung sich über Tausende von Jahren erstreckt. Die Pflanze gehört zur Gattung Cannabis in der Familie der Cannabaceae und umfasst drei Hauptarten: Cannabis sativa, Cannabis indica und Cannabis ruderalis. Jede dieser Arten weist unterschiedliche Eigenschaften und Wirkungen auf, die sowohl von kulturellen als auch von medizinischen Standpunkten aus von Interesse sind.


Cannabis sativa ist bekannt für ihre anregenden, euphorisierenden Effekte und wird oft mit einem "High"-Gefühl in Verbindung gebracht, das die Kreativität und geistige Aktivität steigern kann. Diese Art wächst typischerweise hoch und schlank mit schmalen Blättern und ist besonders in Äquatornähe verbreitet.


Cannabis indica, auf der anderen Seite, neigt dazu, einen entspannenderen, körperbetonten Effekt zu haben, der oft als "Stoned"-Gefühl beschrieben wird. Indica-Pflanzen sind in der Regel kürzer und buschiger mit breiteren Blättern und stammen ursprünglich aus den bergigen Regionen Zentralasiens.


Cannabis ruderalis ist weniger bekannt für seine psychoaktiven Eigenschaften, da es niedrigere THC-Konzentrationen aufweist. Es ist jedoch wegen seiner Fähigkeit, unabhängig von Lichtzyklen zu blühen, ein wertvoller Bestandteil in der Züchtung von Autoflowering-Cannabissorten.


Die Wirkungen von Cannabis sind nicht nur auf die Art, sondern auch auf die spezifische Chemie der Pflanze, insbesondere auf die Konzentrationen und das Verhältnis der Cannabinoide THC und CBD, zurückzuführen. Diese Moleküle interagieren mit dem Endocannabinoid-System des menschlichen Körpers, was zu einer Vielzahl von sensorischen und psychologischen Effekten führt.


Wirkstoffe in Cannabis: THC vs. CBD


Im Zentrum des Cannabisrausches stehen zwei Hauptwirkstoffe: Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD). Diese Cannabinoide sind für die meisten psychologischen und physiologischen Effekte verantwortlich, die Cannabis konsumierende Personen erleben. Ihre Wirkungen, sowohl einzeln als auch in Kombination, prägen die vielfältigen Erfahrungen mit Cannabis.


Tetrahydrocannabinol (THC) ist das primäre psychoaktive Cannabinoid in Cannabis. Es ist der Hauptfaktor hinter dem "High"-Gefühl, das oft mit Cannabisgebrauch assoziiert wird. THC bindet an die Cannabinoid-Rezeptoren im Gehirn und im ganzen Körper, was zu Veränderungen in der Wahrnehmung, Stimmung, Bewusstsein und einer Reihe körperlicher Effekte führt. Die Euphorie, verstärkte Sinneswahrnehmungen und das Gefühl der Entspannung, die viele Nutzer berichten, können größtenteils auf die Wirkung von THC zurückgeführt werden.


Cannabidiol (CBD) hingegen ist nicht-psychoaktiv und verursacht kein "High". Stattdessen wird CBD für seine potenziellen therapeutischen Effekte geschätzt, einschließlich der Linderung von Angst, Schmerz und Entzündungen. CBD interagiert auf komplexe Weise mit dem Endocannabinoid-System und kann sogar einige der psychoaktiven Wirkungen von THC mildern, indem es dessen Bindung an die Cannabinoid-Rezeptoren beeinträchtigt.


Das Zusammenspiel zwischen THC und CBD in verschiedenen Cannabisprodukten beeinflusst maßgeblich die Erfahrung des Nutzers. Sorten mit hohem THC-Gehalt neigen dazu, ein intensiveres psychoaktives "High" zu erzeugen, während Sorten mit höherem CBD-Gehalt und niedrigerem THC-Gehalt weniger berauschende Wirkungen haben können. Das Verhältnis dieser Cannabinoide variiert stark zwischen verschiedenen Cannabisstämmen, was zu einer breiten Palette von Nutzererfahrungen führt.


Interessanterweise wird die Kombination von THC und CBD in einigen medizinischen Cannabisprodukten genutzt, um die gewünschten therapeutischen Effekte zu maximieren und gleichzeitig unerwünschte Nebenwirkungen zu minimieren. Die Balance und das Verständnis dieser beiden Schlüsselkomponenten sind entscheidend für die Entwicklung effektiver und sicherer Cannabisprodukte sowohl für medizinische als auch für Freizeitzwecke.


Was bedeutet es, "high" zu sein?


Der Zustand des "Highseins" wird typischerweise mit dem Konsum von Cannabis assoziiert, das reich an Tetrahydrocannabinol (THC) ist. Dieses psychoaktive Cannabinoid ist bekannt für seine Fähigkeit, Gefühle der Euphorie, eine Veränderung der Wahrnehmung und eine gesteigerte Sensibilität für Sinneserlebnisse zu erzeugen. Ein "High"-Gefühl kann je nach Person, der konsumierten Cannabis-Sorte und der Konsummethode variieren, doch es gibt einige gemeinsame Merkmale, die viele Nutzer berichten:


Euphorie und Wohlbefinden: Viele Nutzer beschreiben ein intensives Gefühl des Glücks und der Zufriedenheit. Dies kann mit einem Lachen über einfache Dinge, einem generellen Gefühl der Zufriedenheit oder einem tiefen Gefühl der Verbundenheit mit Menschen und der Umgebung einhergehen.


Gesteigerte Sinneswahrnehmung: Farben können heller erscheinen, Musik kann tiefer empfunden werden, und Geschmackssinne können intensiviert werden. Diese verstärkten sensorischen Erfahrungen sind oft einer der Gründe, warum Menschen Cannabis konsumieren.


Gedankenflucht und Kreativität: Einige Nutzer erleben einen Zustand, in dem Gedanken frei fließen, was zu kreativen Durchbrüchen oder ungewöhnlichen Einsichten führen kann. Diese Effekte können für Künstler, Schriftsteller und Musiker besonders ansprechend sein.


Entspannung: Trotz des energetisierenden "High"-Gefühls, das mit bestimmten Sativa-Sorten verbunden ist, berichten viele Nutzer auch von einer tiefen Entspannung, die sowohl den Geist als auch den Körper betrifft.


Gedächtnis- und Zeitwahrnehmung: Cannabis kann die Wahrnehmung von Zeit verändern, sodass Minuten wie Stunden erscheinen können. Ebenso können sich Nutzer kurzfristig an Ereignisse oder Gedanken erinnern, die sie gerade hatten.


Es ist wichtig zu beachten, dass das "High"-Gefühl nicht immer positiv ist. Einige Personen können Gefühle von Angst, Paranoia oder Überwältigung erfahren, besonders wenn hohe Dosen konsumiert werden oder wenn die Person nicht an die Wirkungen von THC gewöhnt ist.


Eine künstlerische Darstellung einer Person im 'High'-Zustand, umgeben von lebendigen Farben und abstrakten Mustern, die verbesserte sensorische Wahrnehmungen, Kreativität und Euphorie symbolisieren.

Was bedeutet es, "stoned" zu sein?


Das Gefühl, "stoned" zu sein, unterscheidet sich deutlich vom "High"-Zustand, hauptsächlich in seiner körperlichen Wirkung und der Art der Entspannung, die es hervorruft. Während "High" oft mit einer Erhöhung der geistigen Aktivität, Kreativität und sensorischen Wahrnehmung verbunden ist, zeichnet sich das "Stoned"-Sein durch eine tiefgreifende körperliche Entspannung und ein Gefühl der Sedierung aus. Dieser Zustand ist oft mit dem Konsum von Cannabis-Indica-Sorten verbunden, die höhere Konzentrationen von CBD und anderen entspannenden Cannabinoiden enthalten können. Hier sind einige charakteristische Merkmale des "Stoned"-Seins:


Körperliche Entspannung: Das hervorstechendste Merkmal des "Stoned"-Seins ist die intensive körperliche Entspannung. Nutzer berichten oft von einem Gefühl der Schwerelosigkeit oder als ob sie in das Sofa oder den Stuhl, auf dem sie sitzen, einsinken würden – ein Zustand, der oft als "Couch-Lock" bezeichnet wird.


Geistige Beruhigung: Im Gegensatz zum geistig anregenden "High" führt das "Stoned"-Sein zu einer Reduzierung der Gedankenaktivität. Dies kann besonders wohltuend für Personen sein, die nach einer Methode suchen, um ihren Geist zu beruhigen und Stress oder Angst zu lindern.


Müdigkeit und Schläfrigkeit: Ein "Stoned"-Gefühl kann oft zur Müdigkeit führen, was es zu einer bevorzugten Option für den Konsum am Abend oder vor dem Schlafengehen macht. Viele Menschen nutzen Indica-Sorten, um Schlafstörungen oder Insomnie zu bekämpfen.


Erhöhter Appetit: Obwohl sowohl "High" als auch "Stoned" zu gesteigertem Hunger führen können, ist das Verlangen nach Essen im "Stoned"-Zustand oft intensiver. Dieses Phänomen, auch bekannt als "Munchies", kann dazu führen, dass Nutzer sich stark zu Snacks oder Mahlzeiten hingezogen fühlen.


Reduzierte Schmerzwahrnehmung: Die starke körperliche Entspannung und das potenzielle analgetische (schmerzlindernde) Potenzial von Cannabis können dazu beitragen, dass Nutzer im "Stoned"-Zustand eine Verringerung von Schmerzen oder Beschwerden erfahren.


Es ist wichtig zu betonen, dass die Erfahrung des "Stoned"-Seins, ähnlich wie beim "High"-Sein, von der Dosierung, der individuellen Toleranz und dem spezifischen Cannabinoid-Profil des konsumierten Cannabis abhängt. Zudem reagiert jeder Körper unterschiedlich auf Cannabis, was zu einer breiten Palette von Erfahrungen führt.


Nachdem wir nun die Unterschiede zwischen "High" und "Stoned" erörtert haben, werden wir uns im nächsten Abschnitt wissenschaftliche Erkenntnisse zu Cannabis und seinen Effekten näher ansehen.


Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Cannabis und seinen Effekten


Das wissenschaftliche Interesse an Cannabis und seinen Wirkstoffen hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Forschungen konzentrieren sich auf die Effekte von THC und CBD auf das Gehirn und den Körper, die potenziellen therapeutischen Nutzen und die Risiken des Konsums. Hier sind einige Schlüsselerkenntnisse aus der wissenschaftlichen Forschung zu Cannabis:



Einfluss auf das Gehirn: THC bindet an Cannabinoid-Rezeptoren im Gehirn, was zu den bekannten psychoaktiven Effekten führt. Diese Rezeptoren sind Teil des Endocannabinoid-Systems, das eine Rolle in verschiedenen physiologischen Prozessen wie Schmerzempfinden, Stimmung, Appetit und Gedächtnis spielt. CBD hingegen interagiert auf andere Weise mit diesem System und kann einige der Effekte von THC modulieren, insbesondere dessen psychoaktive Wirkung.


Therapeutisches Potenzial: Studien haben gezeigt, dass Cannabis und seine Wirkstoffe therapeutisches Potenzial für eine Reihe von Zuständen besitzen, darunter chronische Schmerzen, Epilepsie, Multiple Sklerose, Angststörungen und sogar einige Formen von Krebs. CBD wird besonders für seine entzündungshemmenden, antipsychotischen und anxiolytischen (angstlösenden) Eigenschaften geschätzt.


Risiken und Nebenwirkungen: Obwohl Cannabis von vielen als relativ sicher angesehen wird, gibt es Risiken, insbesondere bei langfristigem oder intensivem Gebrauch. Dazu gehören das Risiko für psychische Störungen wie Schizophrenie bei prädisponierten Individuen, Abhängigkeitsentwicklung und potenzielle Beeinträchtigung kognitiver Funktionen. Die Risiken können je nach Alter des Nutzers, Konsummethode und Cannabinoid-Profil des konsumierten Produkts variieren.


Dosierung und Konsummethode: Die Art des Konsums (Rauchen, Verdampfen, Esswaren usw.) und die Dosierung spielen eine entscheidende Rolle bei der Art und Intensität der erlebten Effekte. Esswaren zum Beispiel führen zu einer verzögerten, aber oft intensiveren Wirkung, da THC in der Leber zu 11-Hydroxy-THC metabolisiert wird, einer Substanz mit stärkerer psychoaktiver Wirkung.


Genetik und individuelle Reaktion: Forschungen deuten darauf hin, dass genetische Faktoren beeinflussen können, wie ein Individuum auf Cannabis reagiert, einschließlich der Anfälligkeit für Nebenwirkungen oder das Entwicklungspotenzial einer Cannabisabhängigkeit.


Diese wissenschaftlichen Erkenntnisse unterstreichen die Komplexität von Cannabis als psychoaktive Substanz und die Notwendigkeit weiterer Forschung, um seine Wirkungen, sowohl positiv als auch negativ, vollständig zu verstehen.


Ein ruhiges und beruhigendes Bild, das eine Person im 'Stoned'-Zustand darstellt, die bequem auf einem Sofa in einem gemütlichen Raum mit weicher Beleuchtung und warmer Atmosphäre sitzt, umgeben von Symbolen der Entspannung.

Gesellschaftliche und rechtliche Perspektiven


Die gesellschaftliche und rechtliche Wahrnehmung von Cannabis hat sich weltweit erheblich gewandelt. Während Cannabis in vielen Ländern lange Zeit illegal und mit einem erheblichen Stigma behaftet war, führt ein wachsendes Verständnis für seine potenziellen medizinischen Vorteile und eine Neubewertung seiner Risiken zu einer Welle der Legalisierung und Entkriminalisierung. Diese Veränderungen spiegeln sich in verschiedenen Aspekten wider:


1. Legalisierungswelle: Verschiedene Länder und Regionen haben Schritte unternommen, um Cannabis für medizinische Zwecke zu legalisieren, und einige haben sogar den Freizeitkonsum für Erwachsene legalisiert. Diese Bewegung wird oft von der Hoffnung getragen, die negativen Auswirkungen des Schwarzmarktes zu reduzieren, Cannabis-bezogene Forschung zu fördern und Steuereinnahmen zu generieren.


2. Medizinischer Gebrauch: Die Anerkennung von Cannabis als wertvolles Instrument in der Schmerztherapie und zur Behandlung verschiedener Erkrankungen hat zur Entwicklung einer Vielzahl von medizinischen Cannabisprodukten geführt. Patienten, die unter chronischen Schmerzen, schweren Spastiken bei Multipler Sklerose, bestimmten Formen der Epilepsie und anderen Zuständen leiden, können nun legal auf Cannabis-basierte Therapien zugreifen.


3. Öffentliche Wahrnehmung: Mit der zunehmenden Legalisierung hat sich auch die öffentliche Meinung zu Cannabis geändert. Viele Menschen sehen Cannabis nun in einem weniger negativen Licht und erkennen sowohl seine therapeutischen Vorteile als auch das Recht auf persönliche Freiheit in Bezug auf seinen Konsum an.


4. Herausforderungen und Bedenken: Trotz der fortschreitenden Legalisierung bleiben Herausforderungen bestehen. Dazu gehören Bedenken hinsichtlich der Regulierung des Marktes, der Qualitätssicherung, der Prävention von Jugendkonsum und der Bekämpfung von Cannabisabhängigkeit. Außerdem gibt es Debatten über die Auswirkungen des Cannabiskonsums auf die Verkehrssicherheit und die Arbeitsplatzsicherheit.


5. Forschung und Bildung: Die Veränderungen in der rechtlichen Landschaft eröffnen neue Möglichkeiten für die Forschung zu Cannabis und seinen Wirkungen. Gleichzeitig besteht ein wachsender Bedarf an umfassender Aufklärung und Bildung, um sicherzustellen, dass die Öffentlichkeit über die Risiken und den verantwortungsvollen Umgang mit Cannabis informiert ist.


Die gesellschaftl