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- Armut und Ernährung: Warum Hunger im Überfluss existiert
Der volle Markt und der leere Teller Man kann durch eine reiche Gesellschaft laufen und überall Zeichen des Überflusses sehen: Bäckereien mit beleuchteten Auslagen, Supermärkte mit Dutzenden Joghurtsorten, Liefer-Apps, die Essen in Minuten versprechen. Und doch gibt es Menschen, die Mahlzeiten auslassen, am Monatsende nur noch das Billigste kaufen oder ihren Kindern zuerst den Teller füllen und selbst behaupten, sie hätten „keinen großen Hunger“. Das Paradox ist nur scheinbar paradox: Überfluss ist sichtbar, Zugang nicht. Hunger entsteht oft nicht dort, wo zu wenig Nahrung vorhanden ist, sondern dort, wo Kaufkraft, Zeit, Infrastruktur und soziale Sicherheit fehlen. Weltweit waren 2023 etwa 733 Millionen Menschen unterernährt; 2,33 Milliarden Menschen hatten keinen verlässlichen Zugang zu angemessener Nahrung. Gleichzeitig konnten 2022 rund 2,83 Milliarden Menschen sich keine gesunde Ernährung leisten. Armut und Ernährung: Die eigentliche Trennlinie Der entscheidende Satz lautet nicht: „Es gibt zu wenig Essen.“ Er lautet: „Nicht alle kommen an gutes Essen heran.“ Das klingt unspektakulär, ist aber politisch brisant. Denn damit verschiebt sich die Frage. Nicht mehr die Erntemenge steht im Zentrum, sondern Verteilung, Einkommen, Preisentwicklung, Wohnkosten, Kinderbetreuung, Mobilität und die Struktur des Alltags. Wer einen großen Teil seines Geldes für Miete, Energie und Transport aufbringen muss, spart häufig dort, wo täglich entschieden werden muss: beim Essen. Hohe und anhaltende Ungleichheit sowie die Unerschwinglichkeit gesunder Ernährung gehören laut FAO zu den zentralen Treibern von Ernährungsunsicherheit. Hunger in reichen Zeiten sieht deshalb oft nicht aus wie in Katastrophenbildern. Er ist leiser. Er tritt als chronische Unsicherheit auf, als verdünnte Soße, als ausgelassenes Frühstück, als billige Kalorie ohne Nährwert. UNICEF spricht in anderem Kontext von „food poverty“, also von fehlendem Zugang zu einer nahrhaften und vielfältigen Ernährung. Der Begriff ist unbequem, weil er zeigt: Es reicht nicht, irgendwie satt zu werden. Der Körper braucht nicht bloß Energie, sondern auch Eiweiß, Mikronährstoffe, Regelmäßigkeit und Verlässlichkeit. Essen ist Ware – und genau darin liegt das Problem In wohlhabenden Ökonomien wird Nahrung gern gleichzeitig als Grundrecht und als Konsumgut betrachtet. Solange beides nebeneinandersteht, bleibt ein Widerspruch bestehen. Im Schaufenster glänzt Essen als Lifestyle, im Haushaltsbudget erscheint es als Restgröße. Erst zahlt man das Unvermeidliche, dann schaut man, was für Ernährung noch übrig ist. Das Resultat ist kein individuelles Moralversagen, sondern eine systemische Schieflage: Der Markt verteilt Waren nicht nach Bedarf, sondern nach Kaufkraft. Wer Hunger als persönliches Organisationsproblem deutet, verwechselt ökonomische Ordnung mit Charakterfrage. Dazu kommt: Preissteigerungen treffen arme Haushalte härter als reiche. Die Weltbank verweist darauf, dass schon ein Anstieg der globalen Lebensmittelpreise um 1 Prozent zusätzliche 10 Millionen Menschen in extreme Armut drücken kann. Selbst wenn sich die Lage in einigen Einkommensgruppen zuletzt entspannt hat, lag die Nahrungsmittelinflation Anfang 2026 in vielen Ländern weiterhin über der allgemeinen Inflationsrate oder blieb ein relevanter Belastungsfaktor. Wer wenig hat, lebt dichter an der Kante. Dort wird aus einem Preisschild schnell ein biologisches Risiko. Warum Überfluss Hunger nicht automatisch beendet Hier liegt ein Denkfehler, der erstaunlich hartnäckig ist: Wenn genug produziert wird, müsse doch niemand hungern. Aber gesellschaftliche Systeme funktionieren nicht wie ein gedeckter Familientisch, an dem jemand nur sagen muss: „Nimm dir noch etwas.“ Zwischen Feld und Teller liegen Märkte, Logistik, Werbung, Löhne, politische Prioritäten und Machtverhältnisse. Dass global enorme Mengen essbarer oder verbrauchernaher Nahrung verschwendet werden, widerlegt Hunger nicht, sondern macht ihn in gewisser Weise noch schärfer sichtbar. Laut UNEP wurden 2022 rund 1,05 Milliarden Tonnen Lebensmittel auf Ebene von Haushalten, Gastronomie und Handel verschwendet – fast ein Fünftel der für Verbraucher verfügbaren Nahrung; 60 Prozent davon entfielen auf Haushalte. Das heißt allerdings nicht, dass Lebensmittelverschwendung und Hunger eins zu eins verrechnet werden könnten. Ein weggeworfenes Brot in Berlin sättigt nicht automatisch ein Kind anderswo. Aber der Überfluss zeigt, dass die Welt nicht einfach an absoluter Knappheit scheitert. Sie scheitert auch daran, dass Nahrung in sehr unterschiedlichen Sphären lebt: als Profitobjekt, als Wegwerfware, als Statussignal, als Trost, als Versorgung und als Recht. Solange diese Sphären auseinanderlaufen, kann eine Gesellschaft gleichzeitig Essensreste und leere Teller produzieren. Der reiche Staat ist kein Schutzschild Besonders aufschlussreich wird das Paradox im Alltag wohlhabender Länder. In Deutschland waren 2024 rund 17,6 Millionen Menschen, also 20,9 Prozent der Bevölkerung, von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. 15,5 Prozent galten als armutsgefährdet. Und 11,2 Prozent der Bevölkerung gaben an, sich finanziell nicht leisten zu können, jeden zweiten Tag eine Mahlzeit mit Fleisch, Fisch oder gleichwertiger Proteinzufuhr zu essen. Das ist kein Randphänomen. Das ist ein Warnsignal mitten im Wohlstand. Diese Zahlen erzählen mehr als bloße Not. Sie zeigen, wie Ernährung sozial sortiert wird. Wer wenig Geld hat, kauft oft energiedichte, billige, lange haltbare Produkte. Das ist rational. Nur wird Rationalität hier mit gesundheitlichen Langzeitkosten bezahlt. Schlechtere Ernährung erhöht das Risiko für Krankheit, Erschöpfung und soziale Ausgrenzung; gleichzeitig erschweren Krankheit und prekäre Lebenslagen wiederum eine verlässliche Ernährung. Es ist ein Kreislauf, kein Ausrutscher. Der 15. DGE-Ernährungsbericht beschreibt die Ernährungssituation in Deutschland ausdrücklich im Zusammenhang mit Gesundheit und sozialen Bedingungen. Der unsichtbare Teil des Hungers Vielleicht ist das größte Missverständnis, dass Hunger immer spektakulär sein müsse. Doch in reichen Ländern ist er oft gerade deshalb politisch so bequem, weil er sich tarnt. Er tarnt sich als „schwieriger Monat“, als Scham, als improvisierter Speiseplan, als Müdigkeit, als Konzentrationsproblem in der Schule. Er ist selten fernsehtauglich. Und genau darin liegt seine Stabilität. Was nicht wie eine Krise aussieht, wird leichter übersehen. Gesellschaftlich ist das folgenreich. Denn wer Ernährungsarmut nur als privates Problem behandelt, verschiebt Verantwortung aus der Politik in die Küche. Dann sollen Menschen mit zu wenig Geld, zu wenig Zeit und zu viel Stress bloß „besser wählen“. Das ist ungefähr so, als würde man jemandem mit löchrigem Dach raten, den Regen strategischer zu nutzen. Die eigentliche Frage lautet nicht, warum arme Menschen sich schlecht ernähren. Die eigentliche Frage lautet, warum reiche Gesellschaften Bedingungen schaffen, unter denen gute Ernährung für Millionen unsicher bleibt. Was helfen würde – und was nicht Hilfreich ist alles, was Zugang stabilisiert: höhere und verlässlichere Einkommen, Schul- und Kitaverpflegung, soziale Sicherung, bezahlbares Wohnen, bessere Nahversorgung, faire Preise, Ernährungsbildung ohne moralischen Zeigefinger und politische Strategien gegen Preisschocks. Weniger hilfreich ist die bequeme Erzählung, man müsse nur effizienter produzieren oder Konsumenten besser erziehen. Hunger trotz Überfluss ist kein Rätsel der Biologie. Er ist ein Befund über Macht und Verteilung. OECD-Analysen heben hervor, dass besonders einkommensschwache Haushalte in wohlhabenden Ländern anfällig für Ernährungsunsicherheit sind; sozialpolitische Unterstützung kann diese Risiken mindern, beseitigt sie aber nicht automatisch. Wer bis hier gelesen hat, merkt vielleicht: Der leere Teller in reichen Zeiten ist kein Widerspruch zur Moderne, sondern eines ihrer Symptome. Eine Gesellschaft kann technologisch brillant, logistisch hochgerüstet und kulinarisch besessen sein – und trotzdem Menschen hervorbringen, für die Essen jeden Tag eine Rechenaufgabe bleibt. Vielleicht ist genau das die eigentliche Zumutung dieses Themas: Nicht dass Hunger existiert. Sondern dass er im Überfluss existiert und sich daran viele längst gewöhnt haben. Warum diese Frage uns alle angeht Armut und Ernährung ist kein Nischenthema für Sozialpolitik. Es berührt Bildung, Gesundheit, Würde, Teilhabe und Demokratie. Wer dauerhaft nicht sicher essen kann, verliert nicht nur Energie, sondern oft auch Handlungsspielraum. Deshalb ist Ernährungsarmut nie bloß Privatsache. Sie ist ein Test darauf, wie ernst eine Gesellschaft ihre eigenen Versprechen nimmt. Wer solche Texte schätzt, kann den Newsletter abonnieren, den Beitrag liken und in den Kommentaren erzählen, wo ihr im Alltag das Paradox von Überfluss und Mangel beobachtet. Und wer die Debatte weiterverfolgen möchte: Instagram: https://www.instagram.com/wissenschaftswelle.de/ Facebook: https://www.facebook.com/Wissenschaftswelle #ArmutUndErnährung #HungerTrotzÜberfluss #Ernährungsarmut #SozialeUngleichheit #Lebensmittelpreise #FoodInsecurity #GesundeErnährung #ArmutInDeutschland #Wissenschaftskommunikation Quellenliste FAO, IFAD, UNICEF, WFP, WHO – The State of Food Security and Nutrition in the World 2024 – https://data.unicef.org/wp-content/uploads/2024/07/SOFI2024_Report_EN_web.pdf FAO – The State of Food Security and Nutrition in the World (Flagship overview / aktuelle Ausgaben) – https://www.fao.org/publications/fao-flagship-publications/the-state-of-food-security-and-nutrition-in-the-world/en Statistisches Bundesamt – Im Jahr 2024 weiterhin ein Fünftel der Bevölkerung von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht – https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/01/PD25_036_63.html Statistisches Bundesamt – Materielle und soziale Entbehrung – https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Einkommen-Konsum-Lebensbedingungen/Lebensbedingungen-Armutsgefaehrdung/Tabellen/entbehrung-zvgl.html Statistisches Bundesamt – Glossar: Materielle und soziale Entbehrung – https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Einkommen-Konsum-Lebensbedingungen/Glossar/materielle-und-soziale-entbehrung.html World Bank – Food Security Update – https://www.worldbank.org/en/topic/agriculture/brief/food-security-update World Bank Data Blog – Five alarming statistics on global hunger – https://blogs.worldbank.org/en/opendata/five-alarming-statistics-on-global-hunger UNEP – Food Waste Index Report 2024 – https://www.unep.org/resources/publication/food-waste-index-report-2024 UNEP – World squanders over 1 billion meals a day - UN report – https://www.unep.org/news-and-stories/press-release/world-squanders-over-1-billion-meals-day-un-report UNICEF – Child Food Poverty: Nutrition deprivation in early childhood – https://data.unicef.org/resources/child-food-poverty-report-2024/ UNICEF – Child Food Poverty – https://www.unicef.org/reports/child-food-poverty Deutsche Gesellschaft für Ernährung – 15. DGE-Ernährungsbericht – https://www.dge.de/fileadmin/dok/wissenschaft/ernaehrungsberichte/15eb/15-DGE-Ernaehrungsbericht.pdf OECD – Food Insecurity and Food Assistance Programmes across OECD Countries – https://www.oecd.org/content/dam/oecd/en/publications/reports/2022/09/food-insecurity-and-food-assistance-programmes-across-oecd-countries_2e3fe549/42b4a7fa-en.pdf OECD – The role of social protection in the fight against hunger and malnutrition – https://www.oecd.org/content/dam/oecd/en/events/2024/12/5th-oecd-policy-dialogue-social-protection-and-dev/Summary%20and%20key%20messages.pdf
- Müde und falsch verstanden – Schlafstörungen bei Frauen und die Lücken in der Wissenschaft
Der blinde Fleck im Schlaflabor Vielleicht geht es Dir seit Jahren schlecht. Du schläfst schlecht ein, wachst nachts auf, bist tagsüber erschöpft. Du gehst zum Arzt. Du bekommst vielleicht ein Schlafmittel – in einer Dosis, die für einen durchschnittlichen Mann entwickelt wurde. Oder du wirst auf eine Depression untersucht, auf Stress, auf Burnout. Was du wahrscheinlich nicht bekommst: eine Antwort, die deinen Körper wirklich im Blick hat. Wenn du eine Frau bist. Das klingt dramatisch. Es ist aber kein Einzelfall, sondern ein Strukturproblem – eingebaut in Jahrzehnte medizinischer Forschung, die Frauen entweder ignoriert, falsch eingeordnet oder schlicht nicht mitgedacht hat. Was wir wissen – und warum es zu wenig ist Frauen beurteilen ihre Schlafqualität in Selbstauskünften systematisch schlechter als Männer. Sie berichten häufiger von Schlafstörungen, häufigem Erwachen, nicht erholsamem Schlaf und Albträumen. Das sind keine Klagen. Das sind Daten. Und doch bleibt die Forschungsbasis dünn. Die Schlafforscherin Sarah Chellappa bringt es in einer vielbeachteten Übersichtsarbeit auf den Punkt: Frauen sind in der Forschung zu Schlaf und zirkadianem Rhythmus unterrepräsentiert – und welche spezifischen Mechanismen erklären, warum sich Schlaf bei Frauen und Männern unterscheidet, ist derzeit nicht bekannt. Das ist ein bemerkenswerter Satz. Nicht: „Wir haben eine Vermutung." Nicht: „Wir forschen daran." Sondern: Wir wissen es nicht – weil wir es nie systematisch untersucht haben. Die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin erklärt den schlechteren Schlaf von Frauen mit Lebensphasen, die Männer nicht durchleben. Menstruation. Schwangerschaft. Wochenbett. Menopause. Vier einschneidende hormonelle Zäsuren im Leben einer Frau – und alle vier haben lange am Rand schlafmedizinischer Studiendesigns stattgefunden. Der Menstruationszyklus galt als störende Variable. Also schloss man ihn aus. Aus Studien heraus, die dann Erkenntnisse produzierten, die als allgemeingültig vermarktet wurden. Hormone sind kein Randthema Wer verstehen will, warum Frauen anders schlafen, kommt an der Hormonbiologie nicht vorbei. Frauen berichteten von größeren Schwankungen der Schlafqualität innerhalb eines Monats, die mit einer bestimmten Menstruationsphase korrelierten – die Beschwerden waren in der prämenstruellen Phase durchschnittlich ausgeprägter als in anderen Zyklusphasen. Östrogen und Progesteron greifen direkt in die Schlafarchitektur ein. Progesteron fördert den Tiefschlaf – fällt es in der prämenstruellen Phase oder in der Menopause ab, verändert sich die Schlafstruktur spürbar. In der Schwangerschaft führen hormonelle Veränderungen, körperliche Symptome wie Harndrang, Sodbrennen und Rückenschmerzen sowie psychische Belastungen dazu, dass viele Frauen schlechter schlafen – und 30 Prozent der Mütter berichten nach der Geburt von Schlafproblemen. Aber Hormone sind nicht alles. Wer nur auf die Biologie schaut, übersieht die andere Hälfte des Bildes. Die schlafende Gesellschaft – und wer in ihr wacht Frauen verbringen nach wie vor mehr Zeit mit unbezahlter Care-Arbeit – auch das geht auf Kosten des Schlafs. Die Zahlen sind eindeutig: 42 Prozent der von Schlafproblemen betroffenen Frauen nennen als Hauptursachen Stress und Angst, gefolgt von familiären Verpflichtungen. Frauen schlafen zwar mehr, werden dafür aber häufiger unterbrochen – vor allem durch Care-Arbeit-Verantwortungen. Das ist kein persönliches Versagen und keine individuelle Schwäche. Es ist eine gesellschaftliche Entscheidung darüber, wer im Zweifel aufsteht, wenn das Kind nachts schreit. Europäische Forschungsprojekte konnten zeigen, dass Frauen, die sich um kleine und erwachsene Kinder kümmern, die im Haushalt leben, signifikant schlechter schlafen – und dass eine benachteiligte soziale Stellung mit starken Schlafproblemen korreliert. Der Gender Sleep Gap ist damit nicht nur eine medizinische Frage. Er ist auch eine politische. Möchtest du regelmäßig solche Beiträge an der Schnittstelle von Wissenschaft und Gesellschaft lesen? Dann abonniere den Wissenschaftswelle-Newsletter – und verpasse keine Analyse mehr. Die Schlafapnoe-Lücke: ein Lehrstück Kaum ein Beispiel illustriert das Versagen der geschlechtsblinden Schlafmedizin so deutlich wie die Schlafapnoe. Das klassische Bild: der übergewichtige, schnarchende Mann mit Bluthochdruck. Während sich Männer mit Schlafapnoe primär mit der klassischen Trias aus Schnarchen, Atemstillständen und Tagesschläfrigkeit präsentieren, fallen Frauen überwiegend durch Beschwerden auf, die an Insomnie oder Depression denken lassen: morgendliche Kopfschmerzen, eingeschränkte Lebensqualität, Ein- und Durchschlafstörungen. Das Ergebnis dieser Symptomverschiedenheit ist gravierend: Insgesamt führt die oft atypische Symptomatik bei Frauen dazu, dass bis zu zehn Jahre vergehen, ehe die Diagnose eines obstruktiven Schlafapnoe-Syndroms gestellt wird. Zehn Jahre. In denen Frauen mit Erschöpfung, Kopfschmerzen und Stimmungsschwankungen zu ihren Ärzten gehen und häufig eine andere Diagnose erhalten. Epidemiologische Studien zeigen, dass ein Drittel der Schlafapnoe-Betroffenen Frauen sind. In der Schweiz liegt der Anteil der diagnostizierten Frauen jedoch bei nur 13 Prozent. Die Lücke zwischen diesen beiden Zahlen ist kein statistisches Rauschen. Sie entspricht realen Patientinnen, die unbehandelt bleiben. Und die Konsequenzen sind nicht harmlos. Eine Studie der University of Michigan zeigt: Bei Frauen mit obstruktiver Schlafapnoe ist die Wahrscheinlichkeit, an Demenz zu erkranken, in jedem Alter höher als bei Männern. Schlafstörungen, die nicht erkannt werden, bleiben unbehandelt. Und unbehandelte Schlafapnoe schadet – langfristig, messbar, vermeidbar. Folgst du uns schon auf Instagram oder Facebook ? Dort teilen wir regelmäßig aktuelle Forschung – kurz, einordnend, ohne Bullshit. Was Schlafmittel über den Forschungsstand verraten Ein Schlafmittel, das jahrelang in der gleichen Dosis an Männer und Frauen verschrieben wurde, bis jemand genauer hinschaute: Das ist keine Metapher. Das ist die Geschichte von Zolpidem. Frauen zeigten in pharmakokinetischen Studien auch acht Stunden nach der Einnahme von Zolpidem Plasmakonzentrationen, bei denen mit eingeschränkter Fahrtauglichkeit zu rechnen ist. Die Auswertung älterer Studiendaten ergab: Acht Stunden nach Einnahme von 10 mg zeigten 15 Prozent der Frauen – aber nur 3 Prozent der Männer – noch einen riskanten Wirkstoffblutspiegel. Die FDA reagierte und empfahl seither für Frauen eine halbierte Dosis. Aber die eigentliche Frage stellt sich eher so: Warum brauchte es diesen Umweg? Warum waren die geschlechtsspezifischen Stoffwechselunterschiede nicht von Anfang an Teil der Zulassungsstudien? In frühen Phasen der Arzneimittelstudien sind Frauen nach wie vor unterrepräsentiert – mit der Folge, dass die Wahrscheinlichkeit, unerwünschte Arzneimittelwirkungen zu erleben, für Frauen um bis zu 70 Prozent höher ist. Das ist eine Zahl, die man ruhig zweimal lesen darf. Was fehlt – und was sich ändert Frauen bleiben trotz steigender Prävalenz schlafbezogener Atemstörungen in Schlaflaboren unterrepräsentiert und werden oft untertherapiert. Standardisierte Fragebögen und Anamnesen wurden für das männliche Symptombild entwickelt – sie greifen bei Frauen systematisch zu kurz. „Es gibt nicht nur einen Mangel an Daten, sondern auch einen Mangel an Awareness – also im Wahrnehmen und Beachten jener Verschiedenheiten, die man heute schon kennt", betont eine Expertin der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie. „Für weibliche Patienten gibt es Herausforderungen auf allen Ebenen der Interaktion im Gesundheitswesen." Das ist keine Fundamentalkritik an einzelnen Ärztinnen und Ärzten. Es ist eine Systemkritik. Ein System, das seine eigenen Lücken produziert und sie dann unsichtbar macht, indem es das, was es nicht untersucht hat, auch nicht findet. Es gibt Bewegung. Forschungsgruppen beginnen, Zyklusvariablen in Studiendesigns einzubauen. Die Wisconsin Sleep Cohort Study liefert differenziertere Längsschnittdaten zu geschlechtsspezifischen Unterschieden. Die Ergebnisse zeigen unter anderem, dass Frauen nach der Menopause ein erhöhtes Risiko für Schlafapnoe haben und dass Schlafstörungen bei Frauen stärker mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und metabolischen Störungen korrelieren als bei Männern. Das ist gut. Es ist nur spät. Müde, aber unauffällig Warum hat das so lange gedauert? Warum gilt ein Symptombild, das von Frauen jahrzehntelang beschrieben wurde, noch immer in vielen klinischen Kontexten als „atypisch" – also als Abweichung von einer Norm, die schlicht männlich ist? Die Antwort liegt nicht in böser Absicht. Sie liegt in Trägheit. In Studiendesigns, die repliziert wurden, ohne ihre Ausschlüsse zu hinterfragen. In diagnostischen Werkzeugen, die nie für alle kalibriert wurden. Und in einer medizinischen Kultur, die Selbstberichte von Frauen über schlechten Schlaf zu lange mit Erschöpfung, Stress oder emotionaler Labilität erklärte – statt sie als Hinweis auf eine untersuchungswürdige Physiologie zu behandeln. Schlechter Schlaf bei Frauen ist kein Charakterzug. Er ist messbar, hormonell bedingt, sozial verstärkt und medizinisch oft noch unzureichend verstanden. Wer das ändert, hilft nicht nur Frauen. Er macht die Schlafmedizin besser – für alle. Wenn du diesen Artikel hilfreich fandest: Teile ihn, hinterlasse einen Kommentar, oder empfiehl ihn weiter. Für mehr Wissenschaft, die wirklich alle angeht, folge Wissenschaftswelle auf Instagram und Facebook . #GenderSleepGap #Schlafforschung #Frauengesundheit #Schlafstörungen #Schlafapnoe #Medizin #Wissenschaft #Gesundheit #Gleichstellung Quellenliste Fitbook – Studie zu Schlafqualität und Geschlecht (Chellappa-Review) – https://www.fitbook.de/mind-body/geschlecht-schlaf-studie Intersana – Brauchen Frauen mehr Schlaf als Männer? – https://www.intersana.de/gesund-leben/brauchen-frauen-mehr-schlaf-als-maenner-studien-24-3-26-110453197 Aunold – Gender Sleep Gap – https://aunold.de/gender-sleep-gap Helloclue – Warum sind Frauen in der Gesundheitsforschung unterrepräsentiert? – https://helloclue.com/de/artikel/geschlechtergleichstellung/warum-sind-frauen-und-menschen-mit-zyklus-in-der-gesundheitsforschung-unterrepraesentiert Sportärztezeitung – Frauen und Schlaf – https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/17250/frauen-und-schlaf/ Springer – Geschlechtsspezifische Aspekte in der Schlafmedizin – https://link.springer.com/article/10.1007/s10405-024-00552-1 Medical Tribune – Schlafapnoe bei Frauen, atypische Symptome – https://www.medical-tribune.de/medizin-und-forschung/artikel/gendern-im-schlafzimmer Pharmapro – Schlafapnoe: mehr Frauen betroffen als angenommen – https://www.pharmapro.ch/de/N19773/schlafapnoe-mehr-frauen-betroffen-als-bisher-angenommen.html Österreichische Gesellschaft für Pneumologie – Geschlechtsspezifische Herausforderungen – https://www.ogp.at/blog/atmen-frauen-anders-geschlechtsspezifische-herausforderungen-in-der-pneumologie/ zm-online – Schlafapnoe erhöht Demenzrisiko besonders bei Frauen – https://www.zm-online.de/news/detail/schlafapnoe-erhoeht-demenzrisiko-besonders-bei-frauen Gelbe Liste – Zolpidem, Dosierung und geschlechtsspezifische Unterschiede – https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffe/Zolpidem_10432 Medscape – Schlafmittel Zolpidem gefährdet Frauen beim Autofahren – https://deutsch.medscape.com/artikel/4901393 Newsflash24 – Frauen in Forschung und Entwicklung unterrepräsentiert – https://newsflash24.de/wissenschaft/forschungsluecke-frau-warum-standards-nicht-fuer-alle-passen AOK Magazin – Gender Sleep Gap – https://www.aok.de/pk/magazin/wohlbefinden/schlaf/gender-sleep-gap-frauen-schlafen-anders/ ORF – Schlaf ist politisch – https://orf.at/stories/3351348/ CORDIS – Schlafentzug und soziale Faktoren – https://cordis.europa.eu/article/id/35694-losing-sleep-scientists-evaluate-why/de Menoqueens – Obstruktives Schlafapnoe-Syndrom bei Frauen – https://www.menoqueens.com/b/obstruktive-schlafapnoe-syndrom Unternehmer.de – Schlafmangel und Geschlecht – https://unternehmer.de/gesundheit/623932-schlafgesundheit-schlafmangel-unternehmen Lungeninformationsdienst – Schlafapnoe, Symptome bei Frauen – https://www.lungeninformationsdienst.de/krankheiten/weitere-lungenerkrankungen/schlafapnoe/grundlagen Chronobiology.com – Schlafunterschiede Frau und Mann – https://www.chronobiology.com/de/der-wahre-geschlechterkampf-schlafunterschiede-zwischen-frauen-und-maennern/
- Artensterben, Mensch, Verantwortung: Ein Bericht, den die Natur nie schreiben wollte
Abschlussbericht der Fauna an die Menschheit – Rückblick auf eine bemerkenswerte Zusammenarbeit An: Die Menschheit (vertreten durch alle Unterzeichner von Umweltpetitionen, Käufer von Bio-Produkten, Mitglieder naturschutzaffiner WhatsApp-Gruppen sowie die Gesamtheit jener, die mindestens einmal einen Schmetterling fotografiert und mit dem Hashtag #savetheplanet gepostet haben) Von: Die Fauna, c/o Erde Betreff: Formeller Abschlussbericht – Projekt „Gemeinsame Zukunft" Datum: Irgendwann im 21. Jahrhundert, Uhrzeit: kurz nach dem letzten Moment Anlagen: Rote Liste (aktuell, sehr lang), ein Schweigen, das für sich spricht Vorbemerkung Zunächst: Danke für die Blumen. Buchstäblich. Die Balkonkästen mit Lavendel wurden wohlwollend zur Kenntnis genommen, auch wenn die Wildbienenpopulation in Deutschland zu diesem Zeitpunkt bereits statistisch erfasst war – und nicht im positiven Sinne. Fast die Hälfte der hierzulande heimischen 561 Wildbienenarten zeigt Bestandsrückgänge. Das wollten wir nur kurz einordnen. Zu den Blumen. Die Fauna bedankt sich ausdrücklich für das langjährige Engagement der Menschheit. Der Bericht fasst die wesentlichen Ergebnisse unserer Zusammenarbeit zusammen und gibt – in aller gebotenen Sachlichkeit – einen Überblick über den aktuellen Stand. Leistungsbewertung Wildtierbestände Der Living Planet Index des WWF hat für den Zeitraum 1970 bis heute eine Gesamtbilanz erstellt. Die erfassten Wirbeltierpopulationen – Säugetiere, Vögel, Fische, Amphibien und Reptilien – verzeichnen global einen Rückgang von 73 Prozent. In Süßwasserökosystemen liegt der Verlust bei 85 Prozent. Wir möchten an dieser Stelle keine Vorwürfe machen. Die Menschheit hat in diesem Zeitraum vieles erreicht: die Erfindung des Strohhalms aus Papier, die Einführung des Mülltrennsystems (zumindest in Teilen Europas, mit einigen Unsicherheiten beim Thema Pizzakarton) sowie eine beachtliche Zahl von Dokumentarfilmen über die Schönheit bedrohter Arten. Diese Produktionen wurden, soweit bekannt, von Millionen Menschen mit sichtlicher Betroffenheit gesehen. Die Betroffenheit wurde zur Kenntnis genommen. Sonderabschnitt Deutschland – Zur Situation der Insekten Deutschland gilt gemeinhin als Land mit ausgeprägtem Umweltbewusstsein. Wir erlauben uns deshalb, die hiesige Datenlage etwas detaillierter darzustellen. Über einen Zeitraum von 27 Jahren wurden Schutzgebiete auf die Biomasse von Fluginsekten untersucht. Das Ergebnis: ein Rückgang von mehr als 75 Prozent. Nicht in Industriegebieten. In Schutzgebieten. Die Fauna möchte diesen Punkt nicht überbetonen. Aber Schutzgebiete. Die Gebiete, die explizit dem Schutz dienen. Wir notieren: erledigt. Zwischen 2008 und 2017 hat sich die Insektenbiomasse auf Grünlandflächen um zwei Drittel verringert, in Wäldern um 40 Prozent. Die Hauptursachen – intensive Landwirtschaft, Pestizide, Flächenversiegelung, Klimawandel – sind seit Jahrzehnten bekannt, ausführlich in Berichten dokumentiert und mehrfach preisgekrönt analysiert worden. Das Analysieren hat man sehr gut beherrscht. Unter den Schmetterlingen verloren insbesondere jene Arten den Kampf, die auf bestimmte Futterpflanzen spezialisiert sind. Generalisten halten sich etwas besser. Das Prinzip der Anpassung an eine zunehmend unwirtliche Welt funktioniert, wie man sieht, in gewissem Rahmen. Leider kein Rahmen, der die Biodiversität sichert. Abonniere den Wissenschaftswelle-Newsletter – dort erscheinen regelmäßig Analysen wie diese, ohne Algorithmus, ohne Paywall, direkt ins Postfach. Globale Bilanz – Rote Liste, Anhang sehr umfangreich Von den 166.000 Tier- und Pflanzenarten, die die IUCN erfasst hat, sind über 46.300 mit einem Aussterberisiko eingestuft. Die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung schätzt, dass mehr als ein Viertel aller acht Millionen Tier- und Pflanzenarten weltweit vom Aussterben bedroht ist. Um das in Relation zu setzen: Von vielen dieser Arten wissen wir nicht einmal, dass es sie gibt. Oder gab. Das ist eine wichtige Unterscheidung. Das aktuelle Tempo des weltweiten Artensterbens liegt zehn- bis hundertmal höher als im Durchschnitt der letzten zehn Millionen Jahre. Der Vergleich mit dem Massenaussterben der Dinosaurier ist in wissenschaftlichen Kreisen verbreitet und in seiner Nüchternheit bemerkenswert. Ein Viertel der Säugetierarten, jede achte Vogelart, jede fünfte Reptilienart sowie etwa 40 Prozent der Hai- und Rochenpopulationen gelten als bedroht. Haie existieren seit rund 450 Millionen Jahren. Sie haben fünf Massenaussterben überlebt, darunter das Ereignis, das die Dinosaurier auslöschte. Sie sind älter als die Bäume. Wir dokumentieren dies ohne Kommentar. Fristverlängerungen – Eine Chronologie Die Fauna möchte transparent machen, dass Fristverlängerungen mehrfach gewährt wurden. Zur Erinnerung eine unvollständige Übersicht: 1992 : Erdgipfel in Rio. Internationale Beschlüsse zur Biodiversität. Frist gesetzt. 2010 : Nagoya-Protokoll. Neue Ziele, da die alten verfehlt wurden. Neue Frist gesetzt. 2020 : Nahezu alle Aichi-Biodiversitätsziele der UN verfehlt. Erneute Überarbeitung. 2022 : COP15 in Montreal. Weitreichende Ziele beschlossen: 30 Prozent der Landes- und Meeresfläche unter Schutz bis 2030. Neue Frist gesetzt. Die Fauna nimmt zur Kenntnis, dass das Setzen von Fristen ein bewährtes Instrument der Hoffnungsproduktion darstellt. Wir zweifeln nicht an der Aufrichtigkeit der Beteiligten. Hinweis zur Berichterstattung Schätzungen zufolge sterben täglich 130 bis 150 Arten aus. Genau beziffern kann es niemand, auch weil parallel viele neue Arten entdeckt werden. Dies erscheint uns der geeignete Moment, auf eine häufige Fehlannahme hinzuweisen: Neu entdeckte Arten sind keine Kompensation für ausgestorbene. Sie waren bereits vorher da. Wir haben sie nur noch nicht vorgestellt. Seit 1870 ist die Hälfte der lebenden Korallen verschwunden. In den vergangenen 300 Jahren sind 85 Prozent der Feuchtgebiete der Welt verloren gegangen. Beide Ökosysteme bilden jeweils komplexe Systeme mit hohem Artenreichtum – ihr Verlust zieht weitere Verluste nach sich. Das nennt man in der Ökologie einen Kaskadeneffekt. In der Öffentlichkeit nennt man es meistens nichts, weil Kaskadeneffekte schwer zu fotografieren sind. Würdigung positiver Entwicklungen Die Fauna ist fair. Es gibt Lichtblicke. Der Europäische Bison, der in freier Wildbahn bereits als ausgestorben galt, umfasst heute wieder eine Population von rund 6.800 Tieren. Das ist ein Erfolg. Echte, messbare Arbeit. Wir verneigen uns. Solche Beispiele zeigen: Es geht, wenn man es ernsthaft tut. Das macht den Rest der Bilanz nicht leichter zu lesen. Es macht ihn schwerer. Folge Wissenschaftswelle auf Instagram und Facebook – für Wissenschaft, die nicht aufhört zu fragen, auch wenn die Antworten unbequem sind. Ausblick und Empfehlungen Der Faktencheck Artenvielfalt 2024, erarbeitet von über 150 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus 75 deutschen Institutionen, umfasst mehr als tausend Seiten. Von den rund 72.000 heimischen Tier-, Pflanzen- und Pilzarten wurden etwa 40 Prozent hinsichtlich ihrer Gefährdung untersucht. Fast ein Drittel gilt als bestandsgefährdet, drei Prozent als ausgestorben. Über die Bodenfauna – die für Ökosystemgesundheit entscheidende Boden-Biodiversität wird in den Roten Listen bislang zu weniger als fünf Prozent abgebildet. Was wir nicht messen, verlieren wir lautlos. Die Fauna enthält sich an dieser Stelle eigener politischer Empfehlungen. Die wissenschaftlichen Empfehlungen existieren. Sie sind seit Jahrzehnten öffentlich zugänglich. Wer sie lesen möchte, findet sie. Die Fauna dankt für die Aufmerksamkeit. Sie dankt für die Petitionen, die Hashtags, die Spendenbereitschaft und die aufrichtige Erschütterung beim Betrachten bestimmter Dokumentarfilme. Sie bittet um Verständnis, dass sie für eine Antwort auf diesen Bericht nicht mehr zur Verfügung steht. Mit freundlichen Grüßen Die Fauna Zu einem erheblichen Teil noch anwesend Hat dich dieser Beitrag berührt – oder geärgert? Beides ist gut. Hinterlasse einen Kommentar, teile den Artikel, und abonniere den Wissenschaftswelle-Newsletter, wenn du solche Texte direkt in dein Postfach bekommen möchtest. #Artensterben #Biodiversität #Naturschutz #Wissenschaftskommunikation #Umweltschutz #Insektensterben #Klimakrise #Ökologie #Wissenschaftswelle Quellenliste Faktencheck Artenvielfalt 2024 – Übersicht und Befunde – https://www.artensterben.de/faktencheck-artenvielfalt-2024-deutschland/ WWF Living Planet Report 2024 – 73 % weniger Wildtiere – https://www.artensterben.de/wwf-living-planet-report-2024/ IUCN Rote Liste Update 2024-2 – https://www.artensterben.de/update-der-iucn-rote-liste-version-2024-2/ Deutsche Stiftung Meeresschutz: Biodiversitätskrise – https://www.stiftung-meeresschutz.org/biodiversitaetskrise/ NABU: Studie zum Insektensterben (Krefelder Studie) – https://www.nabu.de/news/2017/10/23291.html NABU: Fakten zum Insektenschwund – https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/insektensterben/23580.html Heinrich-Böll-Stiftung: Insektensterben in Deutschland – https://www.boell.de/de/2020/01/08/insektensterben-deutschland-abwaerts-im-trend Greenpeace: Artensterben – Zahlen und Fakten – https://www.greenpeace.de/biodiversitaet/artenkrise/artensterben WWF Deutschland: Artensterben – https://www.wwf.de/themen-projekte/artensterben Europäisches Parlament: Verlust der Biodiversität – https://www.europarl.europa.eu/topics/de/article/20200109STO69929/verlust-der-biodiversitat-ursachen-und-folgenschwere-auswirkungen DLR Projektträger: Biodiversität und Klimawandel – https://projekttraeger.dlr.de/de/news/biodiversitaet-wird-auch-durch-den-klimawandel-immer-staerker-bedroht Pflanzenforschung.de : Neue Zahlen zum Artensterben – https://www.pflanzenforschung.de/de/pflanzenwissen/journal/neue-zahlen-zum-artensterben scinexx.de : Drastischer Insektenschwund in Deutschland – https://www.scinexx.de/news/biowissen/drastischer-insektenschwund-in-deutschland/ iDiv/Universität Jena: Rückgang von Insekten-Biomasse – https://nachrichten.idw-online.de/2025/12/02/rueckgang-von-insekten-biomasse-geht-mit-verlust-von-arten-einher Artensterben.de : Studie 2025 – Artensterben verlangsamt sich? – https://www.artensterben.de/studie-2025-artensterben-verlangsamt-sich/
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- Psychologie | Wissenschaftswelle
Psychologie Psychologie ist die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Erleben, Denken und Verhalten des Menschen. Sie erklärt, wie Wahrnehmung, Emotionen, Entscheidungen und soziale Prozesse entstehen – auf Basis empirischer Forschung statt Intuition oder Lebenshilfe. Wer Psychologie versteht, erkennt nicht nur andere klarer, sondern auch die eigenen Denkfehler, Motive und Grenzen. Unsere Themengebiete Grundlagen der Psychologie Was Psychologie wirklich ist – und was nicht. Zentrale Begriffe, Methoden und wissenschaftliche Prinzipien bilden das Fundament, um menschliches Erleben und Verhalten systematisch zu verstehen. mehr lesen... Geschichte der Psychologie Ideen haben Geschichte – und die prägt bis heute unser Denken. Von antiken Seelenlehren bis zur modernen Neurowissenschaft: Eine chronologische Reise durch die Entwicklung psychologischer Konzepte. mehr lesen... Schulen und Paradigmen Unterschiedliche Blickwinkel auf denselben Menschen. Behaviorismus, Psychoanalyse, Kognitionspsychologie und weitere Strömungen zeigen, wie stark theoretische Perspektiven unsere Deutungen formen. mehr lesen... Teilgebiete Psychologie ist kein Monolith. Von klinischer und sozialer Psychologie über Entwicklungs- und Neuropsychologie bis hin zu Arbeits- und Medienpsychologie: Ein Überblick über die zentralen Fachrichtungen. mehr lesen... Experimente und Studien Die Klassiker, die unser Menschenbild verändert haben. Berühmte Experimente, moderne Studien und kritische Einordnungen – verständlich erklärt, wissenschaftlich fundiert. mehr lesen... Bedeutende Persönlichkeiten Menschen, die Denken verändert haben. Porträts prägender Forscherinnen und Forscher – ihre Ideen, ihr Einfluss, ihre Kontroversen. mehr lesen... Aktuelle Beiträge Vertrauen in Wissenschaft: Wann Zweifel klug ist – und wann er alles zersetzt Extreme Pornografie im Netz: Gefahr für Sexualkultur oder moralische Panik? World Happiness Report 2026: Weshalb der Westen im Ranking an Boden verliert 1 2 3 4 5 Science News aus der Psychologie 2.4.26, 13:54 jetzt lesen... 15.3.26, 11:51 jetzt lesen... 10.3.26, 07:34 jetzt lesen... Zuerst Zurück 14 Seite 1 Weiter Zuletzt
- Nachrichtenüberblick | Wissenschaftswelle
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