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Wissenschaftliche Meldungen

Verlangsamen Multivitamine das Altern? Neue COSMOS-Studie findet kleine, aber messbare Effekte

15.3.26, 07:53

Ernährung, Medizin

Cartoonhaftes Wissenschafts-Thumbnail mit buntem Neon-Hintergrund und DNA-Strängen. Links ein fröhliches Vitaminfläschchen mit Kapsel, daneben ein älterer Mann mit Gehstock und eine „Bio Age“-Alterungsuhr; oben steht „Vitaminpillen gegen Altern?“, darunter „Neue Studie: kleiner Effekt“, unten „Wissenschaftswelle.de“.

Was die Studie untersucht hat


Eine neue Arbeit in Nature Medicine berichtet, dass die tägliche Einnahme eines Multivitamin-Multimineral-Präparats über zwei Jahre bei älteren Erwachsenen einige Marker des biologischen Alterns geringfügig verlangsamt hat. Untersucht wurde das in einer vorab geplanten Zusatzanalyse der großen COSMOS-Studie. In dieser Analyse wurden Blutproben von 958 Personen ausgewertet, darunter 482 Frauen und 476 Männer. Das mittlere chronologische Alter lag bei rund 70 Jahren. Getestet wurden ein tägliches Multivitaminpräparat vom Typ Centrum Silver sowie ein Kakaoextrakt mit 500 Milligramm Kakaoflavanolen pro Tag in einem randomisierten 2x2-Design mit Placebovergleich.


Der zentrale Punkt dabei ist wichtig: Die Studie hat nicht direkt gemessen, ob Menschen länger leben, seltener erkranken oder im Alltag funktionell gesünder bleiben. Gemessen wurden sogenannte epigenetische Uhren. Das sind statistische Modelle, die aus Mustern der DNA-Methylierung ein biologisches Alter oder ein Alternstempo abschätzen. Solche Marker gelten in der Alternsforschung als nützlich, weil sie mit Morbidität und Sterblichkeit assoziiert sein können, sie sind aber kein direkter Ersatz für klinische Endpunkte wie Demenz, Krebs, Herzinfarkt oder Lebenserwartung.


Was „biologisches Alter“ in dieser Arbeit bedeutet


Das biologische Alter ist kein zweites Geburtsdatum, sondern ein Sammelbegriff für messbare molekulare und physiologische Veränderungen, die anzeigen sollen, wie stark ein Organismus bereits vom Altern geprägt ist. In dieser Studie wurden fünf DNA-Methylierungsmaße verwendet: PCHannum, PCHorvath, PCPhenoAge, PCGrimAge und DunedinPACE. Vor allem die sogenannten Zweitgenerations-Uhren PCPhenoAge und PCGrimAge gelten als besonders interessant, weil sie stärker an krankheitsnahe Risiken und Mortalität gekoppelt sein sollen als frühere Modelle.


Genau hier lag auch der Haupteffekt der Studie. Im Vergleich zu Placebo verringerte das Multivitamin die jährliche Zunahme bei PCGrimAge um 0,113 Jahre und bei PCPhenoAge um 0,214 Jahre. Die 95-Prozent-Konfidenzintervalle lagen für PCGrimAge bei minus 0,205 bis minus 0,020 Jahren und für PCPhenoAge bei minus 0,410 bis minus 0,019 Jahren. Die zugehörigen p-Werte lagen bei 0,017 beziehungsweise 0,032. Diese Unterschiede sind statistisch signifikant, aber klein. In der begleitenden Einordnung wurde das grob als etwa vier Monate weniger biologisches Altern über zwei Jahre beschrieben.


Was neu ist und warum das Thema Aufmerksamkeit bekommt


Neu ist nicht die Idee, dass Ernährung oder Mikronährstoffe Alterungsprozesse beeinflussen könnten. Neu ist, dass hier eine randomisierte klinische Studie bei älteren Erwachsenen einen kleinen, messbaren Effekt auf epigenetische Marker gefunden hat. Das ist methodisch relevanter als reine Beobachtungsstudien, weil randomisierte Zuteilung Verzerrungen reduziert und für die untersuchten Biomarker eine kausalere Interpretation erlaubt: Das Präparat hat in diesem Setting wahrscheinlich die gemessenen Marker beeinflusst.


Gleichzeitig bleibt die Reichweite der Aussage eng. Die Arbeit zeigt nicht, dass Multivitamine das Altern insgesamt bremsen. Sie zeigt, dass zwei von fünf verwendeten epigenetischen Messsystemen nach zwei Jahren in der Multivitamingruppe etwas günstiger verliefen als unter Placebo. Beim Kakaoextrakt fand die Studie keinen entsprechenden Effekt auf die fünf getesteten epigenetischen Uhren.


Studiendesign, Stichprobe und Messmethoden


Die Analyse basiert auf der COSMOS-Studie, einer großen US-Studie zu Nahrungsergänzungsmitteln bei älteren Erwachsenen. Das Gesamtprogramm war als randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte 2x2-Faktorenstudie angelegt. Die jetzt publizierte Nature-Medicine-Arbeit ist eine vorab spezifizierte Zusatzanalyse innerhalb dieses Rahmens. Für die molekularen Messungen wurden Blutproben zu Beginn sowie nach einem und nach zwei Jahren ausgewertet. Die Forschenden betrachteten Veränderungen über die Zeit, nicht nur einzelne Messpunkte.


Die Auswahl von 958 Teilnehmenden ist für eine Biomarker-Studie ordentlich, aber deutlich kleiner als die Gesamt-COSMOS-Studie mit 21.442 Personen. Das ist für die Interpretation entscheidend. Die Zusatzanalyse kann empfindlich genug sein, um molekulare Unterschiede zu erkennen, sie ist aber nicht dafür gemacht, harte Langzeitendpunkte wie Krebsinzidenz, Schlaganfall oder Gesamtsterblichkeit in dieser Teilgruppe sauber zu beantworten. Zudem weisen externe Fachstimmen darauf hin, dass die COSMOS-Kohorte mehrheitlich weiß und vergleichsweise gut gebildet war, was die Übertragbarkeit auf die Gesamtbevölkerung einschränken kann.


Wer am stärksten profitierte


Besonders auffällig war, dass der Effekt bei jenen Personen stärker ausfiel, die zu Beginn bereits eine beschleunigte biologische Alterung aufwiesen. Für PCGrimAge lag der Effekt in dieser Untergruppe bei minus 0,236 Jahren pro Jahr, während er bei Personen mit normaler oder verlangsamter biologischer Alterung zu Beginn praktisch ausblieb. Die Interaktion war statistisch signifikant. Das ist interessant, weil es zu der Hypothese passt, dass Menschen mit ungünstigerem Ausgangsprofil oder möglichen Nährstofflücken stärker von einer Supplementierung profitieren könnten. Belegt ist diese Erklärung durch die Studie selbst aber nicht.


Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie sauber zwischen Ergebnis und Interpretation getrennt werden sollte. Das Ergebnis lautet: stärkere Effekte in einer biologisch „älteren“ Untergruppe. Die Interpretation lautet: möglicherweise profitieren Menschen mit höherem Defizit- oder Risikoprofil stärker. Diese Interpretation ist plausibel, bleibt aber eine Hypothese und wurde in der vorliegenden Arbeit nicht direkt getestet.


Was man daraus nicht ableiten darf


Die Studie ist kein Beleg dafür, dass Multivitamine das Leben verlängern. Sie ist auch kein Beleg dafür, dass tägliche Supplemente Krankheiten zuverlässig verhindern. Genau hier lohnt der Blick auf den größeren COSMOS-Kontext. Frühere Hauptauswertungen der Gesamtstudie ergaben für das tägliche Multivitaminpräparat keinen signifikanten Rückgang der Gesamtzahl von Krebserkrankungen; auch der Gesamtansatz der Studie zielte ursprünglich auf Krebs- und Herz-Kreislauf-Endpunkte. Dass nun epigenetische Marker leicht günstiger ausfallen, ist wissenschaftlich interessant, ersetzt aber keine klinischen Resultate.


Ebenso wenig folgt daraus, dass jeder ältere Mensch nun routinemäßig ein bestimmtes Multivitamin einnehmen sollte. Die beobachteten Effekte waren klein, nicht alle epigenetischen Uhren reagierten, und die klinische Relevanz ist laut den Autorinnen und Autoren selbst noch unklar. Auch externe Expertinnen und Experten betonen, dass epigenetische Uhren nur einen Teil des Alterns abbilden und nicht das gesamte biologische Geschehen erfassen.


Einordnung in den bisherigen Forschungsstand


Die neue Arbeit steht nicht isoliert. Bereits frühere COSMOS-Analysen hatten Hinweise geliefert, dass Multivitamine in Teilbereichen wie Kognition oder bestimmten altersbezogenen Outcomes positive Effekte haben könnten. Gleichzeitig ist die Evidenz insgesamt gemischt, und große Übersichten zu Nahrungsergänzungsmitteln kommen seit Jahren oft zu dem Schluss, dass der Nutzen in der Allgemeinbevölkerung begrenzt oder stark vom Ausgangsstatus abhängig ist. Die jetzige Studie liefert deshalb weniger ein Schlusswort als vielmehr ein neues Puzzleteil: Sie stärkt die Idee, dass Mikronährstoffversorgung bei älteren Erwachsenen molekulare Alterungsmarker beeinflussen kann, ohne die Frage nach echtem Gesundheitsgewinn bereits zu entscheiden.


Gerade für die Alternsforschung ist das relevant. Das Feld sucht intensiv nach Interventionen, die nicht nur einzelne Krankheiten adressieren, sondern grundlegende Alterungsprozesse. Epigenetische Uhren werden dabei oft als pragmatische Surrogatmarker eingesetzt, weil klinische Endpunkte Jahre bis Jahrzehnte benötigen. Der Preis dafür ist jedoch Unsicherheit: Ein günstigerer Biomarker bedeutet nicht automatisch weniger Krankheit oder längeres Leben.


Limitationen und Unsicherheiten


Die wichtigste Einschränkung ist die Frage nach der klinischen Bedeutung. Die Arbeit zeigt kleine molekulare Effekte, aber keine direkte Verbesserung von Morbidität, Funktion oder Überleben. Zweitens fielen die Effekte nur bei zwei von fünf epigenetischen Uhren signifikant aus. Drittens wurde laut externer Einordnung zwar für relevante Störfaktoren wie Alter, Geschlecht, Ernährung und Lebensstil adjustiert, doch auch gute statistische Kontrolle kann nicht alle Interpretationsprobleme biologischer Marker lösen. Viertens ist die Population selektiv, was die Generalisierbarkeit einschränkt. Und fünftens weist die Nature-Arbeit selbst darauf hin, dass weitere Studien nötig sind, um zu klären, ob die Veränderungen der epigenetischen Uhren gesundheitlich tatsächlich bedeutsam sind.


Hinzu kommt ein methodischer Punkt, der in der öffentlichen Debatte leicht untergeht: Selbst wenn eine randomisierte Studie Unterschiede in Biomarkern zeigt, bleibt offen, ob diese Biomarker verlässlich auf spätere Gesundheitsvorteile „übersetzen“. Das ist kein Makel dieser Studie allein, sondern ein Grundproblem vieler Gerowissenschafts- und Biomarkerstudien. Die Ergebnisse sind also eher als vorsichtiger Hinweis denn als praktische Handlungsanweisung zu lesen.


Interessenkonflikte und Finanzierung


Die Studie wurde nach Angaben der beteiligten Institutionen durch die US National Institutes of Health unterstützt. In den Interessenerklärungen der Nature-Arbeit wird zugleich offengelegt, dass JoAnn E. Manson und Howard D. Sesso forschungsinitiierte Zuwendungen von Mars Edge für Infrastruktur sowie die Bereitstellung von Studienpräparaten und Verpackungen erhielten und Pfizer Consumer Healthcare, heute Haleon, ebenfalls Studienpräparate und Verpackungen bereitstellte. Weitere einzelne Beziehungen und Sachleistungen werden ebenfalls angegeben. Andere Autorinnen und Autoren erklärten keine konkurrierenden Interessen. Das spricht nicht automatisch gegen die Ergebnisse, ist aber für die Einordnung relevant.


Fazit


Die neue Nature Medicine-Studie liefert einen belastbaren, aber kleinen Hinweis darauf, dass ein tägliches Multivitamin-Multimineral-Präparat bei älteren Erwachsenen bestimmte epigenetische Marker des biologischen Alterns leicht verlangsamen kann. Der Effekt ist statistisch signifikant, methodisch interessant und in einer randomisierten Studie erhoben worden. Zugleich ist die Wirkung begrenzt, nicht über alle Messsysteme konsistent und bisher nicht direkt mit längerem Leben oder weniger Krankheiten verknüpft. Wissenschaftlich ist das eine ernstzunehmende Beobachtung. Für große praktische Versprechen taugt sie noch nicht.

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