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Warum die Risiken von Cybercrime zur Existenzfrage werden

Das Titelbild zeigt eine Person von hinten vor mehreren großen Monitoren in einem abgedunkelten Kontrollraum. Auf den Bildschirmen sind eine Karte Deutschlands mit roten Gefahrenpunkten, ein „RANSOMWARE“-Warnsymbol, ein Porträt mit der Beschriftung „DEEPFAKE“ sowie Kurvendiagramme sichtbar. Im Vordergrund steht groß der Schriftzug „Cybercrime 2025: Existenzbedrohung Nr. 1 – Warum Nicht-Handeln teurer ist als Sicherheit“, daneben leuchten digitale Zahlen und ein glühendes Vorhängeschloss-Symbol.


Stell dir vor, jemand könnte in Sekundenbruchteilen deine Produktion stoppen, die komplette Verwaltung deiner Stadt lahmlegen oder dein geistiges Eigentum im Darknet versteigern – ohne jemals deutschen Boden zu betreten. Genau das ist heute Alltag. Cyberkriminalität hat sich von der Nerd-Nische zur systemischen Bedrohung für Wirtschaft, Staat und Gesellschaft entwickelt.

Allein die deutsche Wirtschaft verzeichnete 2024 Schäden von bis zu 267 Milliarden Euro – inklusive Sabotage und Spionage. Das ist mehr als das Jahresbudget mancher Ministerien. Cybercrime ist damit kein IT-Risiko mehr, sondern ein strategisches Geschäftsrisiko und eine Frage nationaler Sicherheit.


Wenn dich solche tiefen, aber verständlichen Analysen interessieren, dann ist jetzt ein guter Zeitpunkt, unseren monatlichen Newsletter zu abonnieren – dort gibt es kontinuierlich Einordnungen zu Technologie, Wissenschaft und Gesellschaft, verständlich erklärt und kritisch eingeordnet.


Doch was genau macht die Risiken von Cybercrime so besonders gefährlich? Und warum ist Nicht-Handeln inzwischen teurer als Investitionen in Sicherheit? Lass uns die Lage systematisch auseinandernehmen.


Was Cybercrime heute bedeutet – und warum die Statistik uns täuscht


Bevor wir über Abwehr reden, müssen wir klären, worüber wir überhaupt sprechen. In der Kriminalistik wird zwischen Cybercrime im engeren und im weiteren Sinne unterschieden – und diese Unterscheidung ist wichtiger, als sie zunächst klingt.


Im engeren Sinne geht es um Angriffe, bei denen IT-Systeme selbst das Ziel sind: das Ausspähen von Daten, das Abfangen von Kommunikation, Computersabotage, Ransomware. Diese Delikte wären ohne Internet und moderne IT schlicht nicht denkbar. Sie treffen das Herz unserer digitalen Infrastruktur und verlangen hohe technische Expertise auf Täterseite.


Im weiteren Sinne sprechen wir dagegen über „klassische“ Delikte, bei denen das Netz nur Tatwerkzeug ist: Warenbetrug über Fake-Shops, Hassrede, Propaganda, Cyber-Grooming. Diese Straftaten gab es auch analog – das Internet macht sie nur effizienter, anonymer und skalierbarer.


Spannend – und beunruhigend – wird es bei der Frage: Wie viel davon sehen wir überhaupt?


Offizielle Statistiken wie die Polizeiliche Kriminalstatistik bilden nur das sogenannte Hellfeld ab – also die Taten, die angezeigt und erfasst werden. Beim Thema Cybercrime schätzen Experten das Dunkelfeld auf bis zu 90 Prozent. Die meisten Angriffe tauchen also nie in einer Statistik auf.

Warum melden so wenige?


  • Unternehmen fürchten Reputationsschäden und Kurseinbrüche.

  • Opfer von Betrug schämen sich.

  • Viele Angriffe bleiben schlicht unentdeckt – etwa langfristige Spionage.

  • Und oft herrscht Resignation: „Die Täter sitzen irgendwo im Ausland, das bringt doch eh nichts.“


Trotzdem zeigen die Zahlen deutlich, wie global das Problem ist: 2024 wurden in Deutschland rund 131.000 Inlandsfälle erfasst – aber über 200.000 Fälle mit Ursprung im Ausland. Und die Aufklärungsquote liegt bei nur 32 Prozent. Damit ist klar: Nationale Lösungen allein reichen nicht. Cybercrime ignoriert Grenzen – Strafverfolgung darf das nicht mehr.


Die Risiken von Cybercrime im Alltag: Wie aus Software eine Schattenwirtschaft wurde


Um zu verstehen, warum Cybercrime 2025 als „Existenzbedrohung Nr. 1“ gilt, lohnt sich ein Blick in die Werkstatt der Angreifer. Dort ist längst keine chaotische Hacker-Romantik mehr, sondern eine hochprofessionelle Schattenwirtschaft entstanden.


Ransomware – industrielle Erpressung im Akkord


Ransomware ist weiterhin der Superstar der Cyberkriminalität. Die Idee ist simpel: Daten verschlüsseln, Unternehmen erpressen. Die Umsetzung ist hochprofessionell organisiert.


Das Geschäftsmodell nennt sich Ransomware-as-a-Service (RaaS) und funktioniert wie ein legales SaaS-Startup – nur illegal:


  • Core-Developer entwickeln die Schadsoftware, betreiben Server-Infrastruktur und Erpressungs-Portale im Darknet.

  • Affiliates mieten diese Tools, verschaffen sich Zugang zu Netzen, bereiten den Angriff vor und starten die Verschlüsselung.

  • Das Lösegeld wird anschließend geteilt – häufig bekommen die Affiliates bis zu 70–80 Prozent.


Damit sind die Einstiegshürden für Kriminelle massiv gesunken: Man muss kein genialer Programmierer mehr sein, sondern kann sich in einem „Crime-App-Store“ einfach das passende Toolset aussuchen.


Und weil Unternehmen gelernt haben, Backups anzulegen, reicht einfache Verschlüsselung nicht mehr. Also haben Täter das Modell hochgedreht:


  • Double Extortion: Vor der Verschlüsselung werden Daten gestohlen und mit Veröffentlichung gedroht. Selbst mit funktionierenden Backups bleibt der Reputations- und DSGVO-Druck.

  • Triple Extortion: Zusätzlich kommen DDoS-Angriffe oder direkte Drohungen gegen Kunden, Partner und Medien dazu, um maximalen Druck zu erzeugen.


Interessanterweise ist die Bereitschaft, Lösegeld zu zahlen, gesunken – viele Firmen investieren lieber in Wiederherstellung und Resilienz. Trotzdem bleiben die wirtschaftlichen Schäden immens: Jeder Tag Stillstand in der Produktion kann Millionen kosten.


Ein Ökosystem aus Dienstleistern: IABs und Malware-Loader


Cybercrime 2025 ist arbeitsteilig organisiert:


  • Initial Access Broker (IAB) sind Spezialisten, die nichts anderes tun, als irgendwo im Netz eine Tür zu finden – über Phishing, gestohlene Passwörter oder ungepatchte Sicherheitslücken. Diese Zugänge werden dann im Darknet verkauft.

  • Malware-Loader wie Qakbot oder Pikabot funktionieren wie Trojanische Pferde: Sie werden massenhaft verteilt, analysieren im Hintergrund das System und laden bei Bedarf weitere Schadsoftware nach – etwa Ransomware.


Für Verteidiger wird es dadurch extrem schwer, frühzeitig zu erkennen, ob ein unscheinbarer Vorfall bereits der erste Schritt einer großen Erpressungskampagne ist. Die Risiken von Cybercrime entstehen längst nicht mehr nur aus „dem einen großen Angriff“, sondern aus vielen kleinen Bausteinen, die sich wie Lego zu einer Katastrophe zusammenfügen.


DDoS, Deepfakes und CEO Fraud: Wenn Psychologie zur Schwachstelle wird


Cyberangriffe sind nicht nur eine technische, sondern vor allem eine menschliche Herausforderung.


DDoS als Waffe im geopolitischen Konflikt


Distributed-Denial-of-Service (DDoS)-Angriffe, bei denen Server bewusst überlastet werden, erleben eine Renaissance – vor allem im Kontext geopolitischer Spannungen. Pro-russische Gruppen attackieren etwa Webseiten von Behörden, Flughäfen oder Verkehrsbetrieben in NATO-Staaten.


Technisch gesehen ist ein DDoS-Angriff oft „nur“ eine Verfügbarkeitsstörung. Psychologisch ist die Botschaft klar: „Der Staat hat seine Infrastruktur nicht im Griff.“ Für Demokratien, die auf Vertrauen in Institutionen angewiesen sind, ist das gefährlich.


Deepfake-CEO: Der Enkeltrick im Videocall


Noch spannender wird es, wenn Künstliche Intelligenz ins Spiel kommt. Klassischer CEO Fraud – also gefälschte E-Mails im Namen der Geschäftsführung – wird durch Deepfakes auf ein neues Level gehoben.


Heute reicht oft schon ein kurzer Audioausschnitt aus einem öffentlichen Interview, um die Stimme einer Führungskraft täuschend echt nachzubilden. In bekannten Fällen haben Täter mit einem KI-generierten CEO am Telefon Überweisungen in sechsstelliger Höhe ausgelöst. In Videokonferenzen können inzwischen sogar virtuelle Avatare auftreten, die aussehen wie die Chefin – nur eben KI-gesteuert.


Das Problem: Viele unserer Sicherheitsmechanismen basieren auf dem Bauchgefühl „Ich hab die Person doch gesehen/gehört, das war echt“. Genau dieses Vertrauen wird jetzt zum Angriffsziel. Damit verschieben sich die Risiken von Cybercrime zunehmend vom technischen in den psychologischen Bereich.


Wenn es knallt: Was Südwestfalen-IT, Varta und Continental erlebt haben


Abstrakte Bedrohungen sind das eine. Aber wie fühlt es sich an, wenn ein Cyberangriff tatsächlich landet? Drei Fälle aus Deutschland zeigen die Spannbreite.


Südwestfalen-IT: Der digitale Blackout der Verwaltung


Der kommunale IT-Dienstleister Südwestfalen-IT versorgt über 70 Kommunen mit IT-Services. Nach einem Ransomware-Angriff im Oktober 2023 mussten als Notmaßnahme Verbindungen getrennt und Systeme heruntergefahren werden.

Die Folgen:


  • Bürgerbüros waren monatelang offline: keine Kfz-Zulassung, keine Ausweise, keine Ummeldungen.

  • Sozialleistungen mussten teils mit Schecks oder bar ausgezahlt werden.

  • Bestattungen und Immobiliengeschäfte verzögerten sich, weil digitale Genehmigungen und Grundbucheinsichten nicht möglich waren.


Kurz: Für 1,6 Millionen Menschen fühlte sich Verwaltung plötzlich wieder nach Papier, Schlange stehen und Ausnahmezustand an. Die Wiederherstellung war ein Mammutprojekt mit über 1.400 betroffenen Servern und zehntausenden Arbeitsstunden.


Der strategische Lerneffekt: Zentralisierung spart Kosten, schafft aber auch einen Single Point of Failure. Wenn ein zentraler Dienstleister fällt, steht ein ganzes Bundesland im Regen.


Varta: Produktionsstopp als Bilanzrisiko


Beim Batteriehersteller Varta führte ein Cyberangriff im Februar 2024 zum kontrollierten Shutdown. Alle fünf Werke stoppten die Produktion, um Schlimmeres zu verhindern. Die Systeme mussten einzeln geprüft und bereinigt werden, der Aktienkurs reagierte nervös.


Hier wird deutlich: Cyberangriffe schlagen direkt in die Betriebswirtschaft durch. Jeder Tag Produktionsstillstand kostet – und zwar so viel, dass Lösegeldzahlungen plötzlich wie eine „Option“ wirken, selbst wenn man sie aus Prinzip ablehnt.


Continental: Wenn Backup nicht mehr reicht


Beim Automobilzulieferer Continental stand nicht die Verschlüsselung, sondern der Datendiebstahl im Vordergrund. Die LockBit-Gruppe kopierte rund 40 Terabyte Daten und setzte auf Erpressung durch drohende Veröffentlichung.


Continental zahlte nicht – die Daten landeten im Darknet. Hier zeigt sich brutal: Gegen den Verlust von Geschäftsgeheimnissen hilft kein Backup. Wer einmal „nackt“ im Netz steht, bekommt das nicht mehr rückgängig gemacht.


Spätestens an dieser Stelle wird klar: Wenn du diesen Artikel hilfreich findest, lass gern ein Like da und schreib in die Kommentare, welche dieser drei Geschichten dich am meisten beunruhigt – und ob dein Unternehmen auf ein ähnliches Szenario vorbereitet wäre.


Was der Staat tut: Operation Endgame und die neue Offensive


Die gute Nachricht: Der Rechtsstaat ist im Cyberraum nicht machtlos. Ein Beispiel dafür ist Operation Endgame von 2024 – eine international koordinierte Aktion unter Leitung von Europol und maßgeblicher Beteiligung des BKA.


Ziel war es, das Ökosystem der Malware-Loader zu treffen. Weltweit wurden über 100 Server beschlagnahmt, Vermögenswerte eingefroren, Verdächtige festgenommen. Besonders clever: Die Behörden übernahmen die Infrastruktur und leiteten den Datenverkehr auf eine eigene Seite namens „bustedcrime.network“ um – inklusive Botschaft an die Täter.


Das ist mehr als nur Technik. Das ist psychologische Kriegsführung: Plötzlich wissen Cyberkriminelle nicht mehr, ob ihre Lieblings-Tools noch sicher sind oder längst unter Kontrolle der Polizei stehen. Vertrauen ist die Währung im Untergrund – und genau die wird hier angegriffen.


Rechtlicher Rahmen und NIS-2: Wenn Cybersicherheit zur Chefsache wird


Juristisch begegnet Deutschland den Risiken von Cybercrime auf zwei Ebenen: Strafrecht und Regulierung.


Im Strafgesetzbuch finden sich spezielle Paragraphen für Computerkriminalität – vom Ausspähen von Daten über Datenveränderung bis zur Computersabotage. Brisant ist der § 202c StGB, der bereits die Vorbereitung von Hacking-Angriffen durch Bereitstellung entsprechender Tools unter Strafe stellt. Das trifft zwar die Underground Economy, sorgt aber auch für Unsicherheit bei Sicherheitsforschern, die dieselben Tools legal für Penetrationstests nutzen.


Noch näher an der Unternehmensrealität ist die NIS-2-Richtlinie der EU. Sie macht Cybersicherheit endgültig zur Management-Pflicht. In Deutschland wächst der Kreis der betroffenen Unternehmen damit von einigen Tausend auf bis zu 40.000:


  • Es geht nicht mehr nur um klassische Kritische Infrastrukturen, sondern auch um Hersteller, Logistik, digitale Dienste und viele Mittelständler.

  • Es gibt harte Meldepflichten bei Sicherheitsvorfällen – mit engen Fristen.

  • Die Geschäftsleitung kann persönlich haftbar gemacht werden.


Mit anderen Worten: „IT soll das mal regeln“ funktioniert 2025 nicht mehr. Wer ein Unternehmen führt, muss die Risiken von Cybercrime verstehen und aktiv managen.


Vom Risiko zur Resilienz: Was Unternehmen jetzt konkret tun müssen


Die vielleicht wichtigste Erkenntnis: Perfekter Schutz existiert nicht. Die Frage lautet nicht mehr „Wie verhindere ich jeden Angriff?“, sondern „Wie überlebe ich einen Angriff mit möglichst wenig Schaden?“.


Einige Essentials, die heute zur Grundhygiene gehören:


  • Robuste Backup-Strategie nach der 3-2-1-Regel: drei Kopien, zwei Medien, eine davon offline oder unveränderlich.

  • Radikales Patch-Management: Sicherheitslücken müssen in Stunden oder Tagen geschlossen werden, nicht in Monaten.

  • Multi-Faktor-Authentifizierung überall dort, wo es externe Zugänge gibt. Gestohlene Passwörter allein dürfen nutzlos sein.

  • Netzwerk-Segmentierung: Büro-IT und Produktion müssen getrennt sein, damit ein einzelner kompromittierter Rechner nicht gleich das gesamte Unternehmen mitreißt.

  • Geübter Incident-Response-Plan: Im Ernstfall ist es zu spät, um Telefonnummern zu suchen oder Zuständigkeiten zu klären.


Dazu kommt der Faktor Versicherung: Cyber-Versicherer akzeptieren inzwischen nur noch Kunden, die diese Grundmaßnahmen umgesetzt haben. Wer sich nicht kümmert, wird entweder unversicherbar – oder zahlt astronomische Prämien.


Wenn du wissen willst, wie andere Organisationen dieses Thema angehen und welche Fehler in der Praxis immer wieder passieren, dann folge gern der Community auf Social Media – dort vertiefen wir viele der Themen aus diesem Artikel weiter:



Blick nach vorn: Wie sich die Risiken von Cybercrime bis 2030 verändern


So düster die Lage heute schon wirkt – wir stehen erst am Anfang einer technologischen Entwicklung, die die Bedrohung weiter verschärfen wird.


  • KI-Wettrüsten: Angreifer werden KI nutzen, um Malware ständig zu verändern und Phishing-Mails perfekt zu personalisieren. Verteidiger wiederum müssen KI einsetzen, um Anomalien in Echtzeit zu erkennen. Wer hier technologisch zurückliegt, verliert.

  • Post-Quanten-Kryptografie: Leistungsfähige Quantencomputer könnten gängige Verschlüsselungsverfahren knacken. Heute verschlüsselte Daten können gespeichert und später entschlüsselt werden („Harvest now, decrypt later“). Unternehmen mit langfristig sensiblen Daten müssen sich frühzeitig mit quantensicheren Verfahren beschäftigen.

  • Hybride Konflikte: Cyberangriffe werden fester Bestandteil militärischer und politischer Strategien bleiben – mit der Privatwirtschaft als Zwischenziel oder Kollateralschaden.


Wenn die Prognose stimmt, dass Cybercrime bis 2025 weltweit 10,5 Billionen US-Dollar jährlich kosten wird, dann wäre die Schattenwirtschaft der Cyberkriminellen ökonomisch gesehen die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt – nach den USA und China. Diese Zahl sollte uns allen zu denken geben.


Sicherheit kostet – aber Unsicherheit kostet die Existenz


Fassen wir zusammen: Die Risiken von Cybercrime sind heute so eng mit unserer vernetzten Welt verwoben, dass wir ihnen nicht mehr ausweichen können. Ransomware, Deepfakes, DDoS und Datenleaks bedrohen nicht nur einzelne Unternehmen, sondern das Vertrauen in digitale Infrastruktur insgesamt.


Die gute Nachricht: Wir wissen ziemlich genau, was zu tun ist – technisch, organisatorisch und regulatorisch. Die schlechte Nachricht: Es fehlt oft weniger an Wissen als an Priorisierung und Budget.


Cybersecurity ist 2025 kein Luxusprojekt mehr, das man „auch noch machen könnte“, sondern eine Existenzversicherung – für Firmen, Behörden und letztlich für die demokratische Gesellschaft.


Wenn dir dieser Artikel geholfen hat, die Lage klarer zu sehen, dann lass gern ein Like da und schreib in die Kommentare, wo du die größten Risiken siehst: bei Technik, beim Faktor Mensch oder bei der Politik? Und vergiss nicht, unserem Newsletter sowie den Wissenschaftswelle-Kanälen auf Instagram, Facebook und YouTube zu folgen, wenn du bei diesen Themen auf dem Laufenden bleiben willst.


Quellen:


  1. Im Fokus: Bundeslagebild Cybercrime 2024 – BKA – https://www.bka.de/DE/AktuelleInformationen/StatistikenLagebilder/Lagebilder/Cybercrime/2024/CC_2024_node.html

  2. Bundeslagebild Cybercrime 2024: Zahlreiche Ermittlungserfolge bei anhaltend hoher Bedrohungslage – BMI – https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/pressemitteilungen/DE/2025/06/pm-lb-cybercrime.html

  3. Wirtschaftsschutz 2024 – Bitkom e.V. – https://www.bitkom.org/sites/main/files/2024-08/240828-bitkom-charts-wirtschaftsschutz-cybercrime.pdf

  4. Cyberangriffe in Deutschland: Die größten Vorfälle der letzten 24 Monate – Cristie Data – https://cristie.de/2025/05/28/cyberangriffe-in-deutschland-die-groessten-vorfaelle-der-letzten-24-monate-und-ihre-finanziellen-folgen/

  5. Panorama der Cyberangriffe 2024-2025 – Advens – https://www.advens.com/de/media/security-operations-de/cyberangriffe-2024-2025-das-wichtigste-im-ueberblick/

  6. Cybercrime im engeren Sinne – Phänomenologie und Handlungsansätze – BKA – http://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/Publikationsreihen/Forschungsergebnisse/2025KKAktuell_Cybercrime_im_engeren_Sinne.pdf

  7. Computerkriminalität – Wikipedia – https://de.wikipedia.org/wiki/Computerkriminalit%C3%A4t

  8. Wie kann ich meine IT zuhause absichern? – BSI – https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/Verbraucherinnen-und-Verbraucher/Informationen-und-Empfehlungen/Cyber-Sicherheitsempfehlungen/cyber-sicherheitsempfehlungen_node.html

  9. Top Cybersecurity Statistics for 2025 – Cobalt.iohttps://www.cobalt.io/blog/top-cybersecurity-statistics-2025

  10. Operation Endgame – BKA – https://www.bka.de/DE/DasBKA/OrganisationAufbau/Fachabteilungen/Cybercrime/Endgame/Endgame_node.html

  11. Bandits steal $243000 with deepfake audio mimicking CEO voice – Perallis Security – https://www.perallis.com/blog/bandits-steal-243-000-with-deepfake-audio-mimicking-ceo-voice

  12. Scammers deepfake CEO's voice to talk underling into $243000 transfer – Sophos News – https://news.sophos.com/en-us/2019/09/05/scammers-deepfake-ceos-voice-to-talk-underling-into-243000-transfer/

  13. CEO of world's biggest ad firm targeted by deepfake scam – The Guardian – https://www.theguardian.com/technology/article/2024/may/10/ceo-wpp-deepfake-scam

  14. Deepfakes: Eine wachsende Gefahr für Unternehmen? – IT-P GmbH – https://www.it-p.de/news/deepfakes-gefahr/

  15. NIS-2-Richtlinie: Zusammenfassung und Umsetzung für Deutschland – Fraunhofer IESE – https://www.iese.fraunhofer.de/blog/nis-2-richtlinie-zusammenfassung-umsetzung-deutschland/

  16. EU NIS2 Direktive: Cybersecurity in Kritischen Infrastrukturen – OpenKRITIS – https://www.openkritis.de/eu/eu-nis-2-direktive-kritis.html

  17. NIS-2: Ihr Leitfaden zur Cybersicherheit und Konformität – IHK Region Stuttgart – https://www.ihk.de/stuttgart/fuer-unternehmen/innovation/digitale-wirtschaft/internet-recht/nis-2-neue-pflichten-fuer-unternehmen-6216836

  18. NIS2-Umsetzungsgesetz in Deutschland 2025 – OpenKRITIS – https://www.openkritis.de/it-sicherheitsgesetz/nis2-umsetzung-gesetz-cybersicherheit.html

  19. NIS-2-regulierte Unternehmen – BSI – https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/Regulierte-Wirtschaft/NIS-2-regulierte-Unternehmen/nis-2-regulierte-unternehmen_node.html

  20. IT Lagebericht 2024 – fuentis – https://fuentis.com/it-lagebericht-2024-zusammenfassung/

  21. Ein Jahr nach dem Hackerangriff auf Kommunen – Radio Sauerland – https://www.radiosauerland.de/artikel/ein-jahr-nach-dem-hackerangriff-auf-kommunen-2144626

  22. Cyberangriff auf die Südwestfalen-IT 2023 – KommunalWiki – https://kommunalwiki.boell.de/index.php/Cyberangriff_auf_die_S%C3%BCdwestfalen-IT_2023

  23. Cyberattacke: Produktionsstopp bei Varta AG – GINDAT GmbH – https://www.gindat.de/news/detail/cyberattacke-produktionsstopp-bei-varta-ag.html

  24. Ransomware-Angriff: Continental – DSGVO Portal – https://www.dsgvo-portal.de/sicherheitsvorfaelle/ransomware_angriff_continental-1499.php

  25. Cybercrime To Cost The World $10.5 Trillion Annually By 2025 – Cybersecurity Ventures – https://cybersecurityventures.com/cyberwarfare-report-intrusion/

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