Streitbare Demokratie unter Druck: Die Gefahr politischer Ränder im Jahr 2025
- Benjamin Metzig
- vor 6 Tagen
- 9 Min. Lesezeit

Rechts, links – die Gefahr politischer Ränder für die Demokratie
Stell dir Demokratie wie ein sensibles technisches Gerät vor: hochkomplex, ziemlich robust – aber empfindlich gegenüber Erschütterungen an den Außenseiten. Genau dort, an den politischen Rändern, sitzen jene Kräfte, die dieses System auseinanderreißen wollen. Sie tragen unterschiedliche Farben, singen unterschiedliche Lieder – aber sie zielen auf dasselbe: das Ende der freiheitlichen demokratischen Grundordnung.
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In diesem Artikel schauen wir uns an, warum sowohl Rechts- als auch Linksextremismus „nichts taugen“ – normativ, empirisch und ganz praktisch für unseren Alltag. Und wir fragen: Was bedeutet das für uns als Bürgerinnen und Bürger, die irgendwo zwischen diesen Extremen leben, arbeiten, wählen, zweifeln?
Historisches Gedächtnis und streitbare Demokratie
Die politische Kultur der Bundesrepublik ist kein Zufallsprodukt. Sie ist eine Art Sicherheitsarchitektur, die aus zwei historischen Katastrophen gelernt hat: dem Zusammenbruch der Weimarer Republik und den totalitären Diktaturen von NS-Regime und SED-Herrschaft. Aus diesem doppelten Trauma entstand der Gedanke der streitbaren Demokratie.
Streitbar heißt: Die Demokratie steht nicht neutral daneben, wenn jemand sie abschaffen will. Sie ist kein naives „Everybody welcome“-System, das auch denen alle Freiheiten lässt, die genau diese Freiheit zerstören möchten. Sie setzt Grenzen – etwa bei Parteienverboten, beim Schutz von Minderheiten, bei der Beobachtung verfassungsfeindlicher Gruppen.
Genau hier wird die Alltagsthese „Rechtsextremismus ist genauso scheiße wie Linksextremismus“ politikwissenschaftlich interessant. Denn sie dreht sich im Kern um die Frage: Sind die Ränder gleichermaßen gefährlich? Oder ist das nur eine bequeme Ausrede, um sich nicht positionieren zu müssen?
Wenn Menschen sagen „Taugt beides nichts“, artikulieren sie ein Bauchgefühl: Egal ob völkischer Nationalismus oder revolutionärer Klassenkampf – irgendwo am Ende steht der Verlust der individuellen Freiheit. Der Forschungsstand zeigt: Dieses Bauchgefühl ist erstaunlich gut kalibriert.
Was bedeutet Extremismus eigentlich?
Bevor wir vergleichen, müssen wir klären, wovon wir sprechen. „Extremismus“ ist kein Schimpfwort, sondern ein analytischer Begriff. Und er ist relativ: Er beschreibt nicht irgendeine Ideologie im luftleeren Raum, sondern immer das, was sich gegen etwas anderes richtet – in unserem Fall gegen den demokratischen Verfassungsstaat.
Die Bezugsgröße ist die freiheitliche demokratische Grundordnung (FDGO). Dazu gehören unter anderem:
Achtung der Menschenrechte
Volkssouveränität
Gewaltenteilung
Mehrparteienprinzip und faire Wahlen
Unabhängige Gerichte
Chancengleichheit für alle Parteien
Ein Extremist – egal ob rechts oder links – ist jemand, der diesen Minimalkonsens ablehnt und durch eine andere Ordnung ersetzen will. Die Unterschiede liegen in der Wunsch-Utopie:
Rechts: ethnisch oder rassisch definierte Volksgemeinschaft, klare Hierarchien, Ungleichwertigkeit von Menschen
Links: klassenlose, kapitalismusfreie Gesellschaft, absolute Gleichheit, Aufhebung „bürgerlicher“ Institutionen
Aber in der Methodik ähneln sich beide auffällig: Sie verachten den pluralistischen Parlamentarismus, sehen Kompromisse als Verrat und akzeptieren Gewalt als legitimes politisches Mittel. Genau diese strukturelle Gleichheit ist der Punkt, an dem die Gefahr politischer Ränder sichtbar wird.
Hufeisen, Achsen und die Frage: „Gleich schlimm?“
Die Hufeisenmetapher
Die berühmte Hufeisentheorie versucht dieses Phänomen bildlich zu machen: Rechts und links sind nicht wie zwei Punkte an den Enden einer geraden Linie, die immer weiter auseinanderdriften. Am Rand krümmt sich die Linie – und die Extreme nähern sich wieder an. Beide ähneln sich in ihrem autoritären Denken, obwohl sie inhaltlich etwas anderes behaupten.
Kritiker sehen darin eine Verharmlosung des Rechtsextremismus: Wer den linksextremen Anspruch auf „Befreiung aller“ mit rassistischer Ungleichwertigkeit gleichsetzt, übersehe moralische Unterschiede. Das ist ein wichtiger Einwand – aber nur, wenn man auf die Ziele schaut, nicht auf die Strukturen.
Die Hufeisenmetapher sagt nicht: „Rechte und Linke wollen dasselbe.“ Sie sagt: Sie bekämpfen Demokratie mit ähnlichen Werkzeugen.
Norberto Bobbio und die zwei Achsen der Politik
Der italienische Philosoph Norberto Bobbio hilft beim Sortieren. Er beschreibt Politik entlang zweier Achsen:
Freiheit vs. Autoritarismus
Ungleichheit vs. Gleichheit
Die demokratische Mitte versucht, beides auszubalancieren: möglichst viel Freiheit bei möglichst viel Chancengleichheit.
Extremismen sprengen diese Balance:
Rechtsextremismus: autoritär + Ideologie der natürlichen Ungleichheit
Linksextremismus: autoritär + Ideologie der absoluten Gleichheit
Der gemeinsame Nenner? Autoritarismus. Beide sind bereit, die Freiheit des Individuums zugunsten eines Kollektivs zu opfern – sei es „Volk“ oder „Klasse“. Für die einzelne Person ist das Ergebnis am Ende erschreckend ähnlich: Verlust von Grundrechten, Rechtsunsicherheit, Angst vor staatlicher oder gruppenbezogener Gewalt.
Wenn du bis hierher gelesen hast und dir denkst „Wow, irgendwie bedrückend, aber wichtig zu verstehen“, lass gern ein Like da und schreib in die Kommentare, welche Aspekte dir im Alltag besonders auffallen. Dieser Austausch hilft, politische Theorie greifbar zu machen.
Wenn Worte zu Taten werden: Rechtsextremismus heute
Theorie ist die eine Seite – die andere sind Zahlen, Taten, reale Menschen, die betroffen sind.
Ideologie der Ungleichwertigkeit
Im Kern des Rechtsextremismus steht die Vorstellung, dass Menschen nicht gleich viel wert sind. Die Hierarchie wird meist ethnisch oder rassistisch begründet: „Wir“ gegen „die Fremden“. Das widerspricht frontal Artikel 1 und 3 des Grundgesetzes – der Unantastbarkeit der Menschenwürde und der Gleichheit vor dem Gesetz.
Diese Ideologie tritt nicht nur im plumpen Neonazi-Stil auf. Sie hat sich modernisiert:
klassischer Neonazismus mit offener NS-Nostalgie
„Neue Rechte“ mit intellektuellem Vokabular
scheinbar harmloser Ethnopluralismus („Jede Kultur soll für sich bleiben“), der in der Praxis auf Abschottung, Ausgrenzung und „Remigration“ hinausläuft
Im Kern läuft es immer auf das gleiche hinaus: Menschen werden nach Herkunft sortiert, manche bekommen mehr Rechte, andere weniger oder gar keine.
Gewalt als Programmpunkt
Gewalt ist im Rechtsextremismus nicht bloß ein Unfall, sondern oft Teil der Ideologie. Die Verehrung von „Stärke“, Männlichkeitsritualen und sozialdarwinistischen Ideen begünstigt Übergriffe auf Menschen, die als „fremd“ markiert werden: Migrant*innen, Jüdinnen und Juden, Muslime, queere Menschen – aber auch politische Gegner und staatliche Repräsentanten.
Die Zahlen politisch motivierter Kriminalität 2023 zeigen:
Rechtsextrem motivierte Straftaten nahmen deutlich zu.
Gewalttaten aus diesem Spektrum stiegen um über 12 %.
Volksverhetzungsdelikte explodierten – ein Anstieg von über 50 %.
Das ist mehr als Statistik. Hassreden im Netz, rassistische Parolen auf Demos und entmenschlichende Memes sind der Nährboden für körperliche Gewalt. Wer andere zu „Parasiten“ oder „Volksverrätern“ erklärt, senkt die Hemmschwelle, ihnen etwas anzutun.
Die Diktatur der Utopie: Linksextremismus unter der Lupe
Auf der anderen Seite steht ein Lager, das sich gern als moralischer Gegenpol präsentiert: antikapitalistisch, antirassistisch, feministisch, „für die Schwachen“. Klingt erstmal sympathisch. Wo ist das Problem?
Wenn Gleichheit absolut gesetzt wird
Linksextremisten träumen von einer Gesellschaft ohne Ausbeutung, ohne Klassen, ohne Unterdrückung. So weit, so nachvollziehbar. Aber sie setzen diese Ziele absolut – und erklären den bestehenden demokratischen Rechtsstaat zum Feind.
Da reale Menschen unterschiedlich sind – Fähigkeiten, Interessen, Lebensentwürfe –, lässt sich eine vollständige Gleichheit der Ergebnisse nur mit massivem Zwang herstellen. Die Geschichte des 20. Jahrhunderts liefert traurige Beispiele:
Stalinismus
Maoismus
SED-Diktatur in der DDR
Alle starteten mit dem Versprechen der Befreiung – und endeten in Überwachung, Lagerhaft, Mauer und Schießbefehl. Viele heutige Linksextremisten blenden das aus oder relativieren es als „Fehler auf dem Weg zur Revolution“.
Hass auf den Staat und seine Repräsentanten
Ein zentrales Motiv des Linksextremismus ist die Ablehnung des staatlichen Gewaltmonopols. Polizei und Justiz gelten nicht als notwendige Institutionen in einer pluralen Gesellschaft, sondern als „Büttel des Kapitals“, als Feindbilder.
Das führt zu:
enthemmter Gewalt gegen Polizist*innen
gezielten Überfällen auf politische Gegner (z.B. rechtsextreme Aktivisten, aber auch als „rechts“ etikettierte Konservative)
Brandanschlägen auf Infrastruktur, Parteibüros oder Firmenfahrzeuge
Auch wenn die offiziellen Zahlen linksextremer Gewalttaten 2023 einen Rückgang zeigen, warnen Sicherheitsbehörden vor einer Professionalisierung kleiner, klandestiner Gruppen. Gewalt soll weniger sichtbar, dafür zielgerichteter werden.
Kein Platz für Widerspruch
Auch innerhalb der linken Szene herrscht oft Dogmatismus. Wer nicht für die Revolution ist, gilt als Verräter. Reformorientierte Linke oder Gewerkschaften, die auf Kompromisse setzen, werden angefeindet. Das erinnert an eine religiöse Sekte: Eine kleine Avantgarde glaubt, im Besitz der einzig wahren Erkenntnis zu sein – und fühlt sich legitimiert, den Rest der Gesellschaft „erziehen“ zu dürfen.
Strukturelle Zwillinge: Wo sich Extreme treffen
Schauen wir auf das große Bild, werden die Gemeinsamkeiten noch deutlicher.
Anti-Pluralismus
Demokratie lebt davon, dass unterschiedliche Interessen und Weltbilder nebeneinander existieren dürfen – und dass niemand den absoluten Wahrheitsanspruch hat. Extremisten hassen genau das.
Rechts: Nur das „wahre Volk“ darf sprechen; alle anderen sind „Volksfeinde“, „Globalisten“, „Gender-Ideologen“.
Links: Nur die „Unterdrückten“ oder ihre selbsternannte Avantgarde haben das Recht, den „wahren Willen“ der Menschheit zu vertreten; wer widerspricht, ist „reaktionär“ oder „faschistoid“.
In beiden Welten ist der politische Gegner kein Partner im Streit um bessere Lösungen, sondern ein Feind, den man mundtot machen oder ausschalten darf.
Gewaltlogik: Der Zweck heiligt die Mittel
Rechtsextreme legitimieren Gewalt als „Notwehr des Volkes“ oder als Naturgesetz („Recht des Stärkeren“). Linksextreme deklarieren sie als „Gegengewalt“ gegen einen angeblich ohnehin gewalttätigen Staat oder Kapitalismus. Für das Opfer macht das keinen Unterschied: Es bekommt den Stein ab, nicht die Theorie.
Psychologisch ähneln sich die Szenen:
starke Gruppenbindungen
Männlichkeitsrituale und „Action“-Suche
Schwarz-Weiß-Denken und Verschwörungserzählungen
Studien zeigen zudem: Die Zustimmung zu einer Diktatur steigt deutlich an, sobald diese der eigenen Ideologie dient – egal ob rechts oder links. Demokratische Regeln gelten dann nur noch, solange sie nützlich sind.
Antisemitismus als Brücke
Ein besonders düsterer Schnittpunkt ist der Antisemitismus.Im Rechtsextremismus tritt er offen rassistisch auf. Im Linksextremismus tarnt er sich oft als radikale „Israelkritik“ oder Anti-Imperialismus: Israel wird zur Projektionsfläche eines vermeintlich allumfassenden Bösen, Jüdinnen und Juden weltweit zu Symbolfiguren eines „Systems“.
In Krisenzeiten sehen wir querfrontartige Allianzen: Rechte und Linke demonstrieren Seite an Seite gegen „die da oben“, gegen „Globalisten“, „Zionisten“ oder „Finanzkapital“. Das Hufeisen schließt sich.
Wissenschaftsfeindliche Filterblasen
Beide Milieus neigen zu geschlossenen Weltbildern, in denen nur noch bestätigt werden darf, was ins eigene Narrativ passt:
Rechts: „Lügenpresse“, „Systemmedien“, „Staatspropaganda“
Links: „bürgerliche Wissenschaft“, „Konzernmedien“, „ideologische Staatsapparate“
So geht die gemeinsame Faktenbasis verloren – aber ohne eine gewisse Einigung auf Realität ist demokratischer Streit schlicht unmöglich.
Die Gefahr politischer Ränder für die Demokratie im Alltag
Bis hierher klingt vieles noch abstrakt. Aber Extremismus ist kein reines Sicherheitsproblem für Polizei und Verfassungsschutz. Er greift direkt in das Leben vor Ort ein.
Kommunalpolitik unter Druck
In Städten und Dörfern erleben wir, wie Extremisten die Demokratie an der Basis angreifen:
Rechte bedrohen Bürgermeister, Landräte oder Ehrenamtliche, weil sie sich für Geflüchtete einsetzen oder klar gegen Rassismus positionieren – bis hin zu tödlicher Gewalt wie im Fall Walter Lübcke.
Linksextreme greifen AfD-Büros an, beschmieren Häuser von Lokalpolitikern, stören Veranstaltungen, wenn ihnen Redner oder Inhalte nicht passen.
Die Folge: Menschen ziehen sich aus der Kommunalpolitik zurück. Wer will sich schon ehrenamtlich engagieren, wenn damit Morddrohungen, Shitstorms oder Angriffe auf die eigene Familie verbunden sind? Wenn es so weit kommt, bröckelt die tragende Säule unseres Systems – die Beteiligung ganz normaler Bürgerinnen und Bürger.
Polarisierung als Aufschaukelungs-Spirale
Rechts- und Linksextremismus verstärken sich gegenseitig:
Rechte zeigen Bilder brennender Barrikaden und eingeworfener Schaufenster und rufen nach dem „starken Staat“.
Linke zeigen den Aufstieg rechter Parteien und rechtsterroristische Anschläge und erklären: „Der Staat ist auf dem rechten Auge blind, wir müssen selbst handeln.“
So entsteht eine Spirale, in der die Mitte zerrieben wird. Wer versucht, differenziert zu argumentieren, wird von beiden Seiten verdächtigt: „Na, du musst ja heimlich auf der anderen Seite stehen.“
Unterwanderung der Zivilgesellschaft
Beide Extreme versuchen, in gesellschaftlich legitime Bewegungen hineinzuwachsen:
Rechts kapert Proteste von Landwirten, Corona-Demonstrationen oder Heimatvereine, um demokratische Unzufriedenheit in Systemfeindlichkeit zu verwandeln.
Links versucht, Klimabewegungen, Mietenproteste oder Anti-Rassismus-Initiativen zu radikalisieren und gegen den Staat insgesamt zu richten.
Für Vereine, Initiativen und NGOs bedeutet das: Sie müssen ständig prüfen, mit wem sie auf Demos laufen, wer Reden hält, welche Symbole auftauchen. Die Gefahr, instrumentalisiert zu werden, ist real – von beiden Seiten.
Was tun? Äquidistanz und demokratische Resilienz
Was folgt aus all dem? Sollen wir einfach alle verurteilen und wieder nach Hause gehen? Nicht ganz.
Äquidistanz heißt nicht Gleichgültigkeit
Der demokratische Verfassungsstaat braucht eine klare Äquidistanz zu allen Formen des Extremismus. Das heißt:
keine Bündnisse mit verfassungsfeindlichen Kräften – auch nicht „für die gute Sache“
keine Relativierung („Die anderen sind doch schlimmer“)
konsequente Anwendung von Rechtsstaat und Sicherheitsmaßnahmen, egal welche Farbe die Bedrohung hat
Gleichzeitig muss man ehrlich sagen: Momentan ist Rechtsextremismus empirisch die größere Gefahr für Leib und Leben. Mehr Straftaten, mehr Personengefährdung, tiefere Verankerung in Teilen der Gesellschaft. Das rechtfertigt eine Priorisierung der Sicherheitsbehörden – aber keine Entlastung des Linksextremismus, der die gleichen demokratischen Grundpfeiler ablehnt.
Was wir als Gesellschaft tun können
Sprache verteidigen: Hass, Entmenschlichung und Verschwörungsmythen widersprechen – im Freundeskreis, in der Familie, im Netz.
Fakten stärken: Qualitätsjournalismus und politische Bildung unterstützen, statt in Echokammern abzutauchen.
Engagement schützen: Kommunalpolitikerinnen, Ehrenamtliche und Aktivistinnen aktiv unterstützen, wenn sie bedroht werden – durch Solidarität, Öffentlichkeit, Wahlbeteiligung.
Zivilgesellschaft wach halten: In Vereinen, Initiativen und Bewegungen wachsam sein, wenn extremistische Gruppen versuchen, Themen zu kapern.
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Zum Schluss: Wenn dich dieser Beitrag zum Nachdenken gebracht hat, freue ich mich, wenn du ihn likest, mit anderen teilst und deine Gedanken unten in den Kommentaren lässt. Welche Erfahrungen hast du persönlich mit politischer Polarisierung gemacht? Wo siehst du die größte Gefahr?
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Quellen:
Definition: Was ist Extremismus? | Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg – https://www.lpb-bw.de/extremismus-definition
Pro Extremismusmodell: „Vergleich von Strukturmerkmalen“ | Linksextremismus | Bundeszentrale für politische Bildung – https://www.bpb.de/themen/linksextremismus/dossier-linksextremismus/261959/pro-extremismusmodell-vergleich-von-strukturmerkmalen/
Contra Extremismusmodell: „Ein inhaltsleerer Kampfbegriff“ | Linksextremismus | Bundeszentrale für politische Bildung – https://www.bpb.de/themen/linksextremismus/dossier-linksextremismus/263507/contra-extremismusmodell-ein-inhaltsleerer-kampfbegriff/
Was unterscheidet Rechts- und Linksextremismus voneinander? – Konrad-Adenauer-Stiftung – https://www.kas.de/en/web/extremismus/rechtsextremismus/was-unterscheidet-rechts-und-linksextremismus-voneinander
Die radikale Rechte im europäischen Vergleich | bpb – https://www.bpb.de/themen/parteien/rechtspopulismus/240093/die-radikale-rechte-im-europaeischen-vergleich/
Bundesweite Fallzahlen 2023 – Politisch motivierte Kriminalität | BMI – https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/nachrichten/2024/pmk2023-factsheets.pdf?__blob=publicationFile&v=2
Linksextremismus | BMI – https://www.bmi.bund.de/DE/themen/sicherheit/extremismus/linksextremismus/linksextremismus-node.html
Politischer Extremismus – Sächsische Landeszentrale für politische Bildung – https://www.slpb.de/themen/gesellschaft/innere-sicherheit/politischer-extremismus
Rechts- und Linksextremismus in Deutschland – Konrad-Adenauer-Stiftung – https://www.kas.de/c/document_library/get_file?uuid=d35523bf-46f3-9f45-3ce4-32cc842c2765&groupId=252038
Verfassungsschutzbericht 2023 – Kurzzusammenfassung | BMI – https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/publikationen/themen/sicherheit/BMI24022-vsb2023-kurzfassung.pdf?__blob=publicationFile&v=6
Bundesweite Fallzahlen 2024 – Politisch motivierte Kriminalität | BMI – https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/publikationen/themen/sicherheit/BMI25045_pmk2024-factsheet.pdf?__blob=publicationFile&v=7
Gemeinsam für Demokratie und gegen Extremismus | BMI – https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/publikationen/themen/ministerium/BMI24021.pdf?__blob=publicationFile&v=8
Links- und rechtsextremistische Straftaten im Vergleich | bpb – https://www.bpb.de/themen/linksextremismus/dossier-linksextremismus/523927/links-und-rechtsextremistische-straftaten-im-vergleich/
Bedrohungen und Gewalt gegen politische Amtsträger*innen – eine Gefahr für die Demokratie | IDZ Jena – https://www.idz-jena.de/wsddet/wsd12-03
Rechte Einflussnahmen und Übergriffe auf die demokratische Zivilgesellschaft | Bundesprogramm „Demokratie leben!“ – https://www.demokratie-leben.de/resource/blob/252382/dba1a9e1500d3ec0116ba01320037516/fp2-kommune-kurzbericht-2021-data.pdf











































































































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