So ein Pimmel: Wie ein Tweet den Rechtsstaat auf die Probe stellte
- Benjamin Metzig
- vor 1 Tag
- 7 Min. Lesezeit

So ein Pimmel: Warum Humor manchmal der bessere Rechtsstaat ist
Es gibt diese Momente, in denen Geschichte nicht geschniegelt daherkommt, sondern in Jogginghose, mit Kaffeefleck – und einem Wort, das man normalerweise eher kichernd im Biounterricht fallen lässt. Und plötzlich hängt daran: ein Innensenator, ein Durchsuchungsbeschluss, sechs Polizist:innen um sechs Uhr morgens, ein Kulturzentrum mit Farbroller-Folklore und eine Debatte, die eigentlich viel größer ist als ihre drei Wörter.
Denn „So ein Pimmel“ ist in dieser Geschichte nicht nur ein (zugegeben infantiles) Schimpfwort. Es wird zum Prisma, durch das wir sehen können, wie empfindlich moderne Demokratie auf Social Media reagiert – und wie schnell aus persönlichem Ehrschutz eine Staatsaffäre mit Rattenschwanz werden kann.
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Die Anatomie einer Staatsaffäre: Wenn der Staat die Contenance verliert
Am Anfang steht kein Masterplan, sondern eine Mischung aus gekränkter Ehre, institutioneller Routine und dem Irrglauben, man könne das Internet mit dem Instrumentenkasten der analogen Welt „zur Ordnung rufen“.
Ein Politiker kommentiert ein öffentliches Geschehen in scharfem Ton. Menschen reagieren – manche klug, manche wütend, manche mit Humor, manche mit dem intellektuellen Minimalismus eines Flaschenöffners. Und mitten in diesem Chor fällt der Satz: „Du bist so 1 Pimmel.“
In einem normalen Universum wäre das die Sorte Kommentar, die man entweder ignoriert oder mit einem Augenrollen quittiert. Vielleicht – ganz verrückt – sogar mit einem Witz. Doch hier beginnt das Lehrstück: Der Satz wird nicht als das behandelt, was er ist (eine Beleidigung im Netz, eher lächerlich als gefährlich), sondern als Anlass, die juristische Maschine anzuwerfen.
Und dann passiert etwas typisch Menschliches in typisch bürokratischer Form: Wenn ein System einmal läuft, läuft es. Mit Aktenzeichen. Mit Zuständigkeiten. Mit der Frage, ob „öffentliches Interesse“ vorliegt. Und irgendwann eben auch mit dem Mittel, das sich am drastischsten anfühlt: der Hausdurchsuchung.
Pandemie, Moral und der Zündstoff Glaubwürdigkeit
Damit aus einem Netzspruch ein Politikum wird, braucht es einen Resonanzboden. Und der hieß in dieser Zeit: Pandemie.
Die Gesellschaft war angespannt, Regeln waren streng, Kontrollen waren real, Bußgelder waren realer. Viele Menschen erlebten den Staat als streng – manchmal nachvollziehbar, manchmal übergriffig, oft einfach nervig. Gleichzeitig wurde besonders genau hingeschaut, ob diejenigen, die Regeln durchsetzen, sich selbst daran halten.
Genau hier lag der wunde Punkt: Ein Jahr vor dem berühmten Tweet gab es eine private Zusammenkunft in größerer Runde – politisch verheerend, weil sie in der öffentlichen Wahrnehmung das Bild bediente: „Wasser predigen, Wein trinken.“ Juristisch mag so etwas mit einem Bußgeld enden. Gesellschaftlich endet es mit einem Vertrauenskonto, das plötzlich im Minus steht.
Und wenn dieses Konto im Minus ist, wird jede moralische Ansage zur Steilvorlage. Dann liest das Netz nicht mehr: „Bitte haltet euch an Regeln“, sondern: „Ausgerechnet du?“
Der spätere Tweet des Politikers über Feiernde wurde deshalb nicht als nüchterne Mahnung wahrgenommen, sondern als moralische Ohrfeige – und Ohrfeigen werden im Internet selten mit höflichem Dank beantwortet.
Von „1“ und „Pimmel“: Warum Sprache im Netz anders funktioniert
„Du bist so 1 Pimmel“ ist nicht nur eine Beleidigung, sondern auch ein kultursprachliches Fossil: Vong-Sprache. Dieses absichtliche „falsch schreiben“ (die „1“ statt „ein“) ist ein internettypischer Code: ironisch, distanziert, memetisch. Es klingt nach „Ich weiß, wie albern das ist – und genau deshalb sage ich es.“
Dazu kommt: „Pimmel“ ist kein Hochrisiko-Schimpfwort. Es ist eher Kindergartenniveau als Kneipenschlägerei. Es konnotiert Lächerlichkeit, nicht Vernichtungswillen. Genau deshalb eignet es sich so gut als Meme: leicht wiederholbar, leicht abwandelbar, leicht als Protestmarker nutzbar.
Und doch bleibt es juristisch eine Beleidigung. Der Punkt ist nur: Zwischen „ist strafbar“ und „muss mit maximaler Härte verfolgt werden“ liegt in einem Rechtsstaat ein ganzes Gebirge – das Gebirge heißt Verhältnismäßigkeit.
Die juristische Eskalation: Wenn aus einer Fliege ein Durchsuchungsbeschluss wird
Der Betroffene stellte Strafantrag wegen Beleidigung. Das kann jede:r – der Rechtsstaat ist kein VIP-Club. Entscheidend ist aber, wie Institutionen darauf reagieren.
In der Praxis werden viele Online-Beleidigungen als Bagatellen behandelt: eingestellt, auf Privatklage verwiesen, mit Augenmaß bearbeitet. Hier jedoch wurde ein besonderes öffentliches Interesse an der Strafverfolgung angenommen. Das ist der Moment, in dem aus „persönliche Kränkung“ etwas wird, das plötzlich den Stempel „Staat“ trägt.
Und dann kommt der Morgen, der alles kippt: 06:00 Uhr, Wohnung, Familie, Kinder, mehrere Einsatzkräfte. Gesucht werden Geräte, die den Tweet einem Menschen zuordnen können.
Hier lohnt ein kurzer Realitätsabgleich:
Eine Hausdurchsuchung ist einer der stärksten Eingriffe in die Privatsphäre.
Der Tatvorwurf ist eine einfache Beleidigung ohne Gewaltbezug.
Der Erkenntnisgewinn ist fraglich, wenn der Tweet öffentlich ist und die Täterschaft nicht zwingend „kriminalistisch“ erkämpft werden muss.
Das war der Punkt, an dem viele Menschen nicht mehr über ein Schimpfwort diskutierten, sondern über etwas viel Grundsätzlicheres: Darf der Staat so hart zugreifen, nur weil ein Amtsträger sich beleidigt fühlt?
Was hier auf dem Spiel stand
Es ging nicht darum, ob Beleidigungen „okay“ sind. Es ging darum, ob der Staat bei einem vergleichsweise kleinen Delikt ein Mittel einsetzt, das normalerweise für deutlich schwerere Straftaten reserviert wirkt – und welche Signalwirkung das auf die Meinungsfreiheit hat.
Streisand-Effekt auf Deutsch: Wie man einen Satz unsterblich macht
Das Internet hat eine Spezialfähigkeit: Es ignoriert gern – aber es rächt sich zuverlässig, wenn man versucht, es zu kontrollieren.
Wer etwas unterdrücken will, macht es oft erst recht sichtbar. Genau das passierte hier. Der Versuch, den Satz zu sanktionieren, führte dazu, dass er millionenfach wiederholt wurde. Hashtags trendeten, Variationen entstanden, Solidaritätsbekundungen wurden zur digitalen La-Ola-Welle.
Plötzlich war „Pimmel“ nicht mehr nur ein Wort, sondern ein Symbol: für Widerstand gegen gefühlt überzogene Staatsmacht. Das ist politisch brisant, weil Symbole im Netz nicht rational „abgearbeitet“ werden. Sie kleben, weil sie emotional funktionieren.
Und dann verließ die Geschichte den Bildschirm und wurde Stadtbild.
Reportage aus Hamburg: Die „Soko Wand und Farbe“ und der Kampf gegen die Symbolik
Hamburg ist eine Stadt mit Sinn für Eigensinn. Und im Schanzenviertel steht ein Ort, der Eigensinn quasi als Hausordnung hat: die Rote Flora.
Dort hing irgendwann ein riesiger Schriftzug mit dem berühmten Satz – öffentlich sichtbar, provokant, memetauglich. Die Polizei reagierte, wie Polizei eben reagiert, wenn sie Gefahrenabwehr als Auftrag versteht: übermalen. Schwarze Farbe, weg damit.
Nur: Das war kein Graffiti, das man „entfernt“. Das war ein Symbol, das man reproduziert. Und genau das passierte. Wieder da. Wieder übermalt. Wieder da. Irgendwann bekam die Nummer einen Spitznamen, der treffender kaum sein könnte: „Soko Wand und Farbe“.
Diese Szene ist fast schon Slapstick – aber mit ernstem Kern. Denn sie zeigte der Öffentlichkeit in Echtzeit:
wie Ressourcen gebunden werden,
wie ein Staat in eine kommunikative Sackgasse läuft,
und wie lächerlich Macht wirken kann, wenn sie gegen Symbolik kämpft.
Am Ende gab es so etwas wie Kapitulation: nicht im juristischen Sinn, aber im praktischen. Denn man kann nicht dauerhaft mit Farbrollern gegen Meme anarbeiten. Meme gewinnen über Geduld.
Die Ohrfeige für den Staat: Als ein Gericht die Grenze zog
Irgendwann musste die Frage entschieden werden, die seit dem Morgen der Durchsuchung in der Luft hing: War das verhältnismäßig?
Die nachträgliche gerichtliche Bewertung fiel deutlich aus: Die Durchsuchung wurde als rechtswidrig eingestuft, weil sie unverhältnismäßig war und mildere Mittel nicht ausreichend ausgeschöpft wurden.
Das ist juristisch ein wichtiger Moment. Nicht, weil damit plötzlich Beleidigungen „erlaubt“ wären – sondern weil das Gericht das zentrale Betriebssystem des Rechtsstaats hochfährt: Grundrechtsschutz ist kein Dekor, sondern Pflicht.
Und später wurde das Verfahren schließlich eingestellt – mit der Begründung, dass kein öffentliches Interesse mehr an der Strafverfolgung bestehe. Der Satz, der einst als staatsrelevant behandelt wurde, wurde damit im Nachhinein wieder in das Regal gestellt, in das er von Anfang an gehörte: Bagatelle, rechtlich relevant, aber nicht mit dem Rammbock zu beantworten.
Mythos vs. Fakten: Was wir aus „So ein Pimmel“ wirklich lernen können
Rund um die Affäre schwirrten viele Deutungen. Drei davon begegnen einem bis heute:
Mythos 1: „Dann darf man Politiker jetzt alles nennen.“
Nein. Beleidigungen bleiben Beleidigungen. Der Punkt ist nicht Strafbarkeit, sondern Verhältnis von Mittel und Zweck.
Mythos 2: „Der Rechtsstaat ist schwach, wenn er nicht hart durchgreift.“
Im Gegenteil: Ein starker Rechtsstaat erkennt, wann Zurückhaltung die bessere Machtausübung ist.
Mythos 3: „Das war nur lustig, niemand wurde ernsthaft betroffen.“
Humor ja – aber die Realität beinhaltete eine belastende Durchsuchung, eine öffentliche Debatte über Einschüchterung und später auch ernstzunehmende Drohungen. Das ist mehr als Comedy.
Gerade der letzte Punkt ist wichtig: In der aufgeheizten Atmosphäre können Grenzen verschwimmen. Zwischen Satire und Enthemmung liegt manchmal nur ein Klick. Die Affäre zeigte auch, wie schnell ein öffentliches Spott-Narrativ echte Bedrohungen übertönen kann – und wie schwierig es ist, dann wieder zu differenzieren.
Der nächste Shitstorm kommt bestimmt – sind wir dann klüger?
Die technische Bühne wird nicht ruhiger. Heute X, morgen die nächste Plattform, übermorgen ein dezentrales Netzwerk, in dem Inhalte noch schwerer zu kontrollieren sind. Die Kernfragen bleiben:
Wie schützt man Amtsträger vor enthemmter Kommunikation, ohne Kritik zu ersticken?
Wie verhindert man, dass staatliche Machtmittel als persönliche Keule wirken?
Wie bewahrt man Vertrauen, wenn juristische Entscheidungen wie „Sonderbehandlung“ aussehen?
Vielleicht braucht es nicht nur juristische Leitplanken, sondern auch politische Kulturtechniken: Gelassenheit, Humor, Deeskalation – und die Fähigkeit, Kränkungen nicht mit dem Staatsapparat zu therapieren.
Denn im Netz gilt eine brutale Gleichung: Je härter die Reaktion, desto größer die Aufmerksamkeit. Wer das ignoriert, spielt Meme-Schach mit Tauben.
Der Rattenschwanz hinter drei Wörtern
Ein kurzer Tweet reichte, um einen massiven staatlichen Eingriff auszulösen.
Die Durchsuchung wirkte unverhältnismäßig und wurde später als rechtswidrig bewertet.
Der Versuch, die Beleidigung zu sanktionieren, machte sie erst recht berühmt (Streisand-Effekt).
Öffentlichkeit, Meme-Kultur und symbolische Protestformen können staatliches Handeln spiegeln – manchmal gnadenlos.
Am Ende blieb eine Lehre: Ein Rechtsstaat muss nicht alles mit maximaler Härte beantworten, nur weil er es kann.
Wenn du bis hierher gelesen hast: Schreib gern in die Kommentare, wo für dich die Grenze zwischen berechtigter Kritik, Satire und Beleidigung verläuft. Und wenn dir der Beitrag ein Schmunzeln UND einen Gedanken wert war: Lass ein Like da.
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Quellen:
Pimmelgate-Chronologie (DER SPIEGEL) – https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/hamburg-innensenator-andy-grote-pimmelgate-chronologie-a-dbd0040d-1126-43c6-a5d9-c33c8eb193a5
Pimmelgate: Innensenator Grote sieht sich im Recht (LTO) – https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/durchsuchung-beleidigung-innensenator-hamburg-grote-tweet-pimmel
Verfahren eingestellt: Staatsanwaltschaft erklärt Affäre für beendet (netzpolitik.org) – https://netzpolitik.org/2022/verfahren-eingestellt-hamburger-staatsanwaltschaft-erklaert-pimmelgate-affaere-fuer-beendet/
Ermittlungsverfahren eingestellt (LTO) – https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/pimmelgate-staatsanwaltschaft-hamburg-innensenator-grote-eingestellt-oeffentliches-interesse
Hamburgs Pimmelgate: Darf man Grote so 1 Pimmel nennen? (taz) – https://taz.de/Hamburgs-Pimmelgate/!5811340/
War die Hausdurchsuchung verhältnismäßig? (jura-online.de) – https://jura-online.de/blog/2021/09/29/pimmelgate-um-hamburger-innensenator-war-die-hausdurchsuchung-verhaltnismasig/
Was für eine Pimmelei (netzpolitik.org) – https://netzpolitik.org/2021/andy-grote-was-fuer-eine-pimmelei/
Plakat an der Roten Flora – Polizei gibt Übermalen auf (DER SPIEGEL) – https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/pimmelgate-in-hamburg-plakat-an-der-roten-flora-polizei-gibt-das-uebermalen-auf-a-0d823f68-a1de-4410-94ba-413f0db972c9
#Pimmelgate offiziell beendet: 3:2 für die Rote Flora (taz) – https://taz.de/Pimmelgate-offiziell-beendet/!5808590/
LG Hamburg: Durchsuchung unverhältnismäßig (LTO) – https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/landgericht-hamburg-andy-grote-pimmelgate-durchsuchung-rechtswidrig-twitter
Wohnungsdurchsuchung war unrechtmäßig (DER SPIEGEL) – https://www.spiegel.de/panorama/justiz/hamburg-wohnungsdurchsuchung-wegen-pimmelgate-war-unrechtmaessig-a-de489269-6589-453f-896f-56e728128cea
Hausdurchsuchung wegen eines Tweets: Andy Grote will kein Pimmel sein (taz) – https://taz.de/Hausdurchsuchung-wegen-eines-Tweets/!5799732/
Morddrohung nach Pimmelgate: Schluss mit lustig (taz) – https://taz.de/Morddrohung-nach-Pimmelgate-Skandal/!5797862/
Protokolle der Bürgerschaftssitzungen (Hamburgische Bürgerschaft) – https://www.hamburgische-buergerschaft.de/recherche-info/protokolle
Innenausschuss (Hamburgische Bürgerschaft) – https://www.hamburgische-buergerschaft.de/unsere-arbeit/ausschuesse/innenausschuss-804352
Organstreitverfahren erfolglos (Hamburgisches Verfassungsgericht) – https://www.hamburgisches-verfassungsgericht.de/presse/organstreitverfahren-alternative-fuer-deutschland-gegen-senator-grote-und-den-senat-erfolglos
Polizei entfernt Aufkleber (DER SPIEGEL) – https://www.spiegel.de/panorama/justiz/pimmelgate-andy-grote-polizei-entfernt-aufkleber-a-dc5f18a5-7a2d-4eee-a6a9-80177286d0d5
Schriftliche Kleine Anfrage und Antwort (Hamburgische Bürgerschaft) – https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/68332/staedtische_plage_graffiti_tags_und_aufkleber_ii.pdf
Pimmelgate: Hausdurchsuchung wegen Beleidigung? (haug-hoefer.de) – https://haug-hoefer.de/pimmelgate-hausdurchsuchung-wegen-beleidigung/
Pimmelgate: Hausdurchsuchung unrechtmäßig (Kontext/Kommentar LTO/Spiegel-Umfeld; Überblick) – https://www.spiegel.de/panorama/justiz/andy-grote-und-eine-beleidigung-ueber-twitter-kritik-an-der-justiz-in-pimmelgate-affaere-a-0266d060-9103-4a67-a5d4-f23e7e3214fc










































































































