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Klimaflation im Einkaufswagen: Wie Wetterextreme unseren Wocheneinkauf neu kalkulieren

Ein Einkaufswagen mit Brot, Milch, Salat und Gemüse steht im Vordergrund. Im Hintergrund kontrastieren gleißende Sonne, dunkle Gewitterwolken und ein Blitz – ein visuelles Sinnbild dafür, wie Wetterextreme die Lebensmittelpreise beeinflussen.

Wenn Donner über den Feldern grollt, zucken längst nicht mehr nur die Landwirt*innen. Die Preisetiketten in den Supermärkten wirken inzwischen wie Fieberthermometer einer überhitzten Erde: Unverarbeitete Lebensmittel verteuerten sich zuletzt auf Jahresbasis um 5,4 Prozent, während die Gesamtinflation im Euroraum bei 2,0 Prozent verharrte. Was hier sichtbar wird, hat einen Namen: Klimaflation – ein neuer, struktureller Preisdruck, der entsteht, wenn Extremwetter Ernten trifft und Lieferketten straucheln. Die Folge: weniger Angebot, höhere Preise, veränderte Essgewohnheiten.


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Klimaflation ist längst kein theoretisches Gespenst mehr. Die Hitzewelle 2022 erhöhte die Lebensmittelinflation europaweit um rund 0,6–0,7 Prozentpunkte – ein messbarer Klimaschock, der in den Portemonnaies ankam. Und das ist, so zeigen Projektionen, erst der Anfang. Doch was genau treibt diese neue Teuerung, wie verändert sie unser Einkaufsverhalten – und welche Strategien machen das Lebensmittelsystem widerstandsfähiger? Eine Spurensuche zwischen Wetterkarten, Preisindizes und Ackerböden.


Was Klimaflation von „normaler“ Inflation unterscheidet


Klassische Inflation entsteht oft, wenn die Nachfrage brummt oder Geldpolitik locker ist. Klimaflation folgt anderen Mechanismen. Sie wird erstens durch physische Risiken befeuert: Dürre, Hitze, Starkregen, Überschwemmungen – die Natur schlägt direkt in die Produktionskette. Wenn Felder überflutet oder ausgetrocknet sind, sinken Erträge, steigen Ausfälle, reißen Lücken in Lieferketten. Das ist reiner Angebotsschock: weniger Ware trifft auf konstante (oder sogar steigende) Nachfrage.


Zweitens wirken Transitionsrisiken – Kosten aus dem Umbau in eine CO₂-ärmere Wirtschaft. CO₂-Preise verteuern Treibstoffe und Transport, Unternehmen investieren in effizientere, emissionsärmere Prozesse und versuchen, Mehrkosten weiterzugeben. Selbst Strafzahlungen für verfehlte Klimaziele können als versteckte Kostentreiber wirken. Zusammengenommen erzeugen physische und Übergangsr isiken einen dauerhaften, komplexen Aufwärtsdruck auf Nahrungsmittelpreise – abgekoppelt vom herkömmlichen Inflationszyklus.


Für Zentralbanken ist das ein Dilemma. Zinserhöhungen kühlen Nachfrage – aber lösen keine Dürre. Die EZB kann an Olivenbäume keine Kühlung anschalten. Daher droht entweder eine Toleranz gegenüber höherer Lebensmittelinflation oder eine restriktive Geldpolitik, die Wachstum dämpft, ohne die Ursache – fehlendes Angebot – zu beheben. Klimaflation ist damit kein Konjunkturwellen-Thema, sondern eine strukturelle Herausforderung für Preisstabilität.


Was die Daten schon heute zeigen


Schauen wir in die jüngsten Eurostat-Zahlen: Während der gesamte HVPI im Juli 2025 bei 2,0 % stagniert, zieht die Kategorie „Nahrungsmittel, Alkohol & Tabak“ auf 3,3 % an. In der Detailansicht wird’s noch deutlicher: unverarbeitete Lebensmittel – also die Produkte, die Wetterextreme unmittelbar treffen – springen auf 5,4 %. Das ist nichts anderes als ein Klimasignal in Preisdaten.


Solche Divergenzen sind kein statistischer Zufall, sondern ein Muster. Verarbeitete Lebensmittel steigen moderater, weil Lager, Rezepturen und globale Rohstoffe Preisspitzen puffern können – zumindest vorübergehend. Frischware dagegen ist die „Messspitze“ des Wetters: heute Regen, morgen Preis.


Klimaflation im Einkaufswagen bedeutet daher nicht nur teurere Produkte. Es bedeutet volatilere Preise, stärkere saisonale Ausschläge und größere regionale Unterschiede – je nachdem, wo gerade Hitze, Dürre oder Flut zugeschlagen haben. Für Haushalte heißt das: Budgetplanung wird unsicherer, Vergleichbarkeit schwieriger, Vorratskäufe wieder rational.


Zukunft unter Hitzestress: Projektionen bis 2035 (und darüber hinaus)


Die Hitzewelle 2022 diente Ökonom*innen und Klimaforschenden als „natürliches Experiment“. Ergebnis: 0,6–0,7 Prozentpunkte zusätzlicher Lebensmittelinflation in Europa, verursacht durch Temperaturspitzen. Projektionen deuten darauf, dass bereits die absehbare Erwärmung bis 2035 diese Effekte um rund 50 % verstärken könnte. Anders gesagt: Was wir heute als harte Saison empfinden, kann in wenigen Jahren zum neuen Normal werden – mit höheren Durchschnittspreisen und häufigeren Preisschocks.


Und es bleibt nicht auf den Kontinent begrenzt. Ein Bericht für das Vereinigte Königreich kalkuliert, dass Klimaflation die Lebensmittelpreise bis 2050 um gut ein Drittel (+34 %) heben könnte, wenn Emissionen hoch bleiben. Europa ist vernetzt – preislich wie logistisch. Klimarisiken anderswo sind damit unsere Risiken.


Fallstudie Mediterran: Warum Olivenöl nicht einfach wieder billiger wird


Kaum ein Produkt symbolisiert Klimaflation so deutlich wie Olivenöl. Spanien, größter Produzent der Welt, erlebte 2022/23 einen beispiellosen Einbruch: rund 673.000 Tonnen statt der üblichen 1,3 Mio. Tonnen – Dürre und Hitze ließen die Ernte halbieren. Die Folge: Verbraucherpreise verdoppelten sich, Olivenöl wurde vom Küchenbasic zum Luxusgut.


Aber warum bleiben die Preise hoch, obwohl für 2024/25 über 1,2 Mio. Tonnen erwartet werden und Lagerbestände vorhanden sind? Erstens braucht es Zeit, bis niedrigere Erzeugerpreise im Einzelhandel ankommen. Zweitens füllen eine oder zwei gute Ernten die global ausgelaugten Bestände nicht sofort wieder auf. Drittens leidet die Qualität nach Dürrejahren – bittere, stressgeprägte Früchte ergeben weniger natives Extra, das knapp bleibt. Und viertens spielen Marktstrukturen mit hinein: von strategischer Preissetzung bis zu Importabhängigkeiten etwa vom italienischen Premiumsegment.


Kurz: Klimaflation arbeitet mit Trägheit. Wetter ist schnell – Warenströme, Verträge und Markenversprechen sind langsam. Deshalb ist die Rückkehr zum „alten Preis“ kein Automatismus, sondern ein mehrjähriger Balanceakt.


Fallstudie Nordeuropa: Kartoffeln und Wein im Zangengriff


Klimaflation ist kein südeuropäisches Exklusivproblem. Deutschland zeigt, wie Wettervolatilität Grundnahrungsmittel trifft. Nach einem Dürrejahr 2022 mit nur 10,3 Mio. Tonnen Kartoffeln erholte sich die Ernte 2024 auf 12,7 Mio. Tonnen – und die Erzeugerpreise schwankten spürbar mit. Starkregen lässt Dämme erodieren, Knollen verfärben; Trockenheit drückt Größe und Ertrag. Für Verarbeiter sind solche Sprünge ein Albtraum: Planbarkeit sinkt, Verträge werden riskanter, Lagerhaltung teurer.


Beim Wein zeigt sich eine paradoxe Doppelwirkung der Erwärmung. Ja, längere Vegetationsperioden können Qualität und Reifung fördern. Gleichzeitig treiben Reben früher aus – und sind damit länger dem Risiko von Spätfrösten ausgesetzt, die ganze Lagen vernichten können. 2023 sank die deutsche Weinerzeugung um 3,9 %, regional mit teils massiven Unterschieden: Klima wirkt heute wie eine Lotterie – mit hohen Einsätzen.


Globale Verflechtungen: Kakao, Kaffee und das Ende der Just-in-Time-Illusion


Unser Supermarkt ist global. Kakao stammt zu mehr als 60 % aus Ghana und der Elfenbeinküste. 2024 trafen diese Regionen Hitze und Dürre – die Weltmarktpreise vervierfachten sich nahezu. Schokolade wurde teurer, Rezepturen änderten sich, Portionsgrößen schrumpften. Kaffee erlebte Ähnliches: Frost und Trockenheit in Brasilien, dazu Hitze in Vietnam – Ergebnis: knappe Bohnen, steigende Preise, fallende Qualität.


Das Problem dahinter: Lieferketten wurden auf Effizienz, nicht auf Resilienz optimiert. „Just-in-Time“ spart Lager, macht aber verwundbar. Wenn eine dominante Region ausfällt, gibt es kaum Ersatz. Der physische Schock wird zum Preisschock, fast in Echtzeit. Klimaflation ist damit ein global eingekoppeltes Phänomen – importiert über den Weltmarkt, exportiert über Erwartungen.


Wie wir unser Verhalten anpassen – und welche Nebenwirkungen das hat


Haushalte reagieren. Wer die Preise nicht drücken kann, ändert den Korb. In Deutschland sinkt der Konsum frischer Obst- und Gemüseprodukte – ausgerechnet jener Waren, die für Gesundheit am wichtigsten sind. Im Durchschnitt werden nur 287 g pro Tag verzehrt, empfohlen sind 400 g. Klimaflation wird damit zu einem Public-Health-Thema: Heute sparen wir an Vitaminen, morgen zahlen wir bei Arzt- und Krankenkassenrechnungen.


Gleichzeitig verschieben sich Marktanteile: Discounter gewinnen, Eigenmarken ersetzen Markenware. In Spanien weichen manche Konsument*innen vom teuren nativen Olivenöl extra auf billigeres Tresteröl aus. Und still und leise greift ein zweiter Trend um sich: Skimpflation – Hersteller ersetzen teure Zutaten durch günstigere, ohne den Preis sichtbar zu erhöhen. Was gleich aussieht, ist nicht mehr gleich drin.


Die soziale Dimension ist drastisch: In Teilen Ost- und Südeuropas fließt ein Vielfaches des verfügbaren Einkommens in Lebensmittel – 28,3 % in Rumänien, 11,1 % in Deutschland. Jeder Preisschock trifft dort härter. Studien warnen, dass klimabedingte Teuerungen hunderttausende bis Millionen Menschen zusätzlich in Armut treiben können. Kein Wunder, dass 61 % der Verbraucher*innen Preise als unfair empfinden. Wo Kostenrückgänge zögerlich weitergegeben werden, entsteht das Narrativ der „Gierflation“ – unabhängig davon, wie viel Klimaflation real im System steckt. Vertrauen ist die erste Währung, die in Krisen entwertet.


Ein gespaltener Kontinent: Warum die Agrarpolitik neu gedacht werden muss


Europa driftet agrarklimatisch auseinander. Südeuropa kämpft mit Wasserknappheit, häufigeren Dürren und Waldbrandrisiken – eine existenzielle Bedrohung für mediterrane Kulturen wie Oliven, Wein, Zitrus. Die wirtschaftlichen Verluste sind schon heute gewaltig; Studien der EU sehen eine ausgeprägte Nord-Süd-Kluft der Klimarisiken.


Nordeuropa könnte kurzfristig profitieren: längere Vegetationszeiten, neue Anbauoptionen wie Mais, Soja – sogar Wein. Aber das Bild ist trügerisch. Mildere Winter erhöhen den Schädlingsdruck, Spätfrost bleibt gefährlich, Starkregen und Hagel nehmen zu. Langfristig dürften die negativen Effekte überwiegen. Das einfache Narrativ einer „Verschiebung nach Norden“ greift zu kurz – es wäre, als würde man einen tropfenden Dachstuhl durch Umzug ins Obergeschoss reparieren wollen.


Für die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) ist das eine Zerreißprobe. Die derzeitige Logik – pauschale Flächenprämien, produktionstreue Förderung – stammt aus einer Ära klimatischer Stabilität. In einer Welt der Klimaasymmetrien braucht es regionalspezifische Resilienzförderung: Im Süden Wassereffizienz und -speicherung, im Norden Frost- und Schädlingsmanagement. Eine One-size-fits-all-GAP wird zur One-size-fits-none-Politik.


Was auf dem Hof hilft: Von Böden als Schwamm bis KI auf dem Feld


Resilienz beginnt auf dem Acker. Drei Hebel stechen heraus:

1) Pflanzen & Praktiken. Hitze- und trockenheitstolerante Sorten (von Hirse bis Soja), angepasste Fruchtfolgen, Mulch- und Direktsaat reduzieren Verdunstung und stabilisieren Erträge. Saat- und Erntetermine können flexibel an Witterungsfenster angepasst werden. Im Obst- und Weinbau helfen frostharte Sorten und standortkluge Pflanzung, Risiken zu senken.


2) Wasser & Boden. Böden mit mehr Humus wirken wie Schwämme: Sie speichern Wasser in Trockenphasen und nehmen Starkregen besser auf – Erosion und Überschwemmungsschäden sinken. Effiziente Bewässerung (etwa Tröpfchen) und digitale Steuerungssysteme sparen Wasser dort, wo es am knappsten ist. Spanien zeigt exemplarisch, dass Modernisierung von Netzen, Bekämpfung illegaler Entnahmen und kluge Investitionen in Recycling und ggf. Entsalzung zusammen gedacht werden müssen.


3) Technik & Versicherung. Frühwarnsysteme, bessere Wetterprognosen, Sensorik und KI-gestützte Analysen ermöglichen passgenaue Entscheidungen: Wo lohnt Bewässerung? Wo droht Pilzbefall? Wo ist der Schnittpunkt von Ertrag und Ressourceneinsatz? Ergänzend werden Mehrgefahrenversicherungen zum Sicherheitsnetz gegen das neue Normal der Extremereignisse. Sie sind kein Freifahrtschein, aber sie verhindern, dass ein Jahr alles zerstört.


Systemebene: Lieferketten diversifizieren, Daten teilen, Vertrauen zurückgewinnen


Ein widerstandsfähiges Lebensmittelsystem ergibt sich nicht aus der Summe robuster Höfe allein. Es braucht systemische Interventionen:


  • Diversifikation der Beschaffung: weg von Single-Region-Abhängigkeiten, hin zu Portfolio-Strategien mit mehreren Anbauräumen – auch wenn das kurzfristig Effizienz kostet.

  • Lager- und Vertragsmodelle überdenken: strategische Puffermengen, flexible Volumenklauseln, Qualitätsstufen, die auch in schlechten Jahren Versorgung sichern.

  • Dateninfrastruktur: gemeinsame, offene Wetter- und Ertragsdaten, Frühwarnnetzwerke über Grenzen hinweg, damit Schocks nicht überraschen, sondern antizipiert werden.

  • Politische Leitplanken: Wasserpreise, die Knappheit abbilden; Förderung von Bodenschutz; Forschungsgelder für klimaresistente Sorten und agrarökologische Systeme.

  • Transparenz für Konsument*innen: klare Kommunikation, warum Preise steigen, welche Rezepturen sich ändern und wo Qualitätsminderungen unvermeidbar sind. Wer Skimpflation betreibt, sollte es kennzeichnen – sonst frisst Misstrauen jede Marke.


Klimaflation im Einkaufswagen: Was Verbraucher*innen jetzt tun können


Ja, vieles liegt jenseits individueller Kontrolle. Trotzdem gibt es Handlungsräume:


  • Saisonal & regional einkaufen: kürzere Wege, robustere Lieferketten, oft bessere Planbarkeit der Preise.

  • Lagerfähige Basics anlegen, wenn Preise niedrig sind: Hülsenfrüchte, Getreide, Öl – aber ohne Hamstern.

  • Verschwendung reduzieren: Wer weniger wegwirft, muss weniger nachkaufen – die beste Inflationsbremse ohne Nebenwirkungen.

  • Qualität priorisieren, wo es zählt: Weniger, aber gutes Olivenöl kann ernährungsphysiologisch sinnvoller sein als mehr von minderer Qualität.

  • Politisch mitreden: Resilienz kostet – und muss finanziert werden. Öffentliche Debatten über GAP-Reform, Wassermanagement und Forschung sind kein Nischenthema, sondern betreffen jede Küche.


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Was Politik und Branche jetzt anschieben sollten


1) GAP neu ausrichten. Subventionen an Resilienz koppeln: Humusaufbau, Agroforst, wassersparende Verfahren, Biodiversität. Regionale Anpassungsinfrastrukturen kofinanzieren – vom Speicherteich bis zum Frostwarnnetz.


2) Wassersicherheit investieren. Leckende Leitungen sanieren, Wasserrecycling ausbauen, Grundwasser fair bewirtschaften, illegale Entnahmen konsequent ahnden. In Hotspots können Entsalzungsanlagen sinnvoll sein – ökologisch flankiert und energieeffizient.


3) Verbraucherschutz stärken. Preistransparenz entlang der Kette, Monitoring gegen Missbrauch, soziale Sicherung bei Preisschocks – damit Klimaflation nicht zur Ernährungsarmut eskaliert.


4) Forschung & Innovation. Züchtung klimaresistenter Sorten, Datenplattformen, Precision-Farming-Tools – öffentlicher Rückenwind für privates Risiko.


5) Lieferkettenrobustheit als Wettbewerbsvorteil. Unternehmen sollten Beschaffung diversifizieren, mit Erzeugern langfristige Verträge schließen und in Anpassungstechnologien investieren. Vorwettbewerbliche Allianzen – etwa beim regionalen Wassermanagement – sparen Kosten und Zeit.


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Die neue Normalität hat begonnen – gestalten wir sie


Die Ära der verlässlich billigen Lebensmittel in Europa geht zu Ende. Klimaflation ist kein „Peak“, sondern ein Plateau mit Wellen. Doch wir sind dem nicht ausgeliefert. Mit resilienten Böden, klugen Wassersystemen, Datenkompetenz, fairen Märkten und einer neu ausgerichteten Agrarpolitik lässt sich das System stoßfester machen – und sozial gerechter. Der Einkaufskorb der Zukunft wird anders aussehen. Entscheidend ist, dass er für alle gefüllt bleibt.


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Quellen:


  1. Deutschlandfunk: Climateflation – Wie der Klimawandel das Essen verteuert – https://www.deutschlandfunk.de/climateflation-klimawandel-inflation-100.html

  2. PIK: Klimawandel bedroht Preisstabilität – https://www.pik-potsdam.de/de/aktuelles/nachrichten/klimawandel-bedroht-preisstabilitaet-hoehere-durchschnittstemperaturen-erhoehen-die-inflation

  3. ZDFheute: PIK-Studie als Treiber der Inflation – https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/klimawandel-hoehere-temperaturen-preise-inflation-100.html

  4. Eurostat Schnellmeldung: Euro area annual inflation stable at 2.0% – https://ec.europa.eu/eurostat/web/products-euro-indicators/w/2-01082025-ap

  5. Trading Economics – Euro Area Inflation Rate – https://tradingeconomics.com/euro-area/inflation-cpi

  6. EZB Wirtschaftsbericht 1/2025 – https://www.bundesbank.de/resource/blob/948866/33c03dd2344976c1f1813fd78e1813db/472B63F073F071307366337C94F8C870/2025-01-ezb-wb-data.pdf

  7. DER SPIEGEL: Sorge wegen hoher Olivenöl-Preise nach Dürre – https://www.spiegel.de/wirtschaft/spanien-sorge-wegen-hoher-olivenoel-preise-nach-duerre-a-f6b342ba-4785-4406-92bd-243656d25971

  8. EVOO.expert: Spanien erwartet deutliche Erholung der Olivenölproduktion 2024/25 – https://www.evoo.expert/post/spanien-erwartet-deutliche-erholung-der-oliven%C3%B6lproduktion-in-der-saison-2024-25

  9. ÖKO-TEST: Wie die Klimakrise die Lebensmittelpreise in die Höhe treibt – https://www.oekotest.de/essen-trinken/Wie-die-Klimakrise-die-Lebensmittelpreise-in-die-Hoehe-treibt-_15328_1.html

  10. BLE: Bericht zur Markt- und Versorgungslage Kartoffeln 2025 – https://www.ble.de/SharedDocs/Downloads/DE/BZL/Daten-Berichte/Kartoffeln/2025BerichtKartoffeln.pdf

  11. Proplanta: Weinlese 2023 – regionale Unterschiede – https://www.proplanta.de/agrar-nachrichten/pflanze/weinlese-2023-durchschnittliche-ertraege-und-grosse-regionale-unterschiede_article1697620637.html

  12. Destatis: Weinerzeugung 2023 – Rückgang um 3,9 % – https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/03/PD24_117_412.html

  13. The Guardian: Climateflation could push up UK food prices by more than a third by 2050 – https://www.theguardian.com/business/2025/jul/28/climateflation-could-push-up-uk-food-prices-by-more-than-a-third-by-2050-report-says

  14. The Guardian (Editorial): Climate chaos hits crops hard – https://www.theguardian.com/commentisfree/2025/aug/18/the-guardian-view-on-food-and-farming-climate-chaos-hits-crops-hard-and-that-should-worry-everyone

  15. Al Jazeera: Climate crisis causing food price spikes – https://www.aljazeera.com/news/2025/7/21/climate-crisis-causing-food-price-spikes-around-the-world-scientists-say

  16. Verbraucherzentrale: Steigende Lebensmittelpreise – Fakten und Tipps – https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/lebensmittelproduktion/steigende-lebensmittelpreise-fakten-ursachen-tipps-71788

  17. vzbv: Verbraucherschutz im Supermarkt stärken – https://www.vzbv.de/pressemitteilungen/staerken-was-alle-staerkt-verbraucherschutz-im-supermarkt

  18. DLG Merkblatt: Mehrgefahrenversicherungen in der Landwirtschaft – https://www.dlg.org/mediacenter/dlg-merkblaetter/dlg-merkblatt-434-mehrgefahrenversicherungen-in-der-landwirtschaft

  19. Umweltbundesamt: Anpassung – Handlungsfeld Landwirtschaft – https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimafolgen-anpassung/anpassung-an-den-klimawandel/anpassung-auf-laenderebene/handlungsfeld-landwirtschaft

  20. NCCS Schweiz: Faktenblatt Anpassung Sektor Landwirtschaft – https://www.nccs.admin.ch/dam/nccs/de/dokumente/klima/fachinfo-daten/anpassung_sektorlandwirtschaftfaktenblatt.pdf.download.pdf/anpassung_sektorlandwirtschaftfaktenblatt.pdf

  21. GTAI: Spanien – Strategieplan für die Wasserwirtschaft – https://www.gtai.de/de/trade/spanien/branchen/strategieplan-fuer-die-wasserwirtschaft-erhoeht-investitionen-948708

  22. WWF Blog: Was tun gegen die Wasserkrise in Spanien? – https://blog.wwf.de/spanien-wasser-obst-gemuese/

  23. RND: Dürre in Spanien – Maßnahmen gegen Wasserknappheit – https://www.rnd.de/wissen/duerre-in-spanien-was-soll-gegen-die-wasserknappheit-getan-werden-C4CZAC5QHZBCNABOFXENL4HSTU.html

  24. Foodwatch: Lebensmittelpreise – wer profitiert, was muss passieren? – https://www.foodwatch.org/fileadmin/-DE/Themen/Lebensmittelpolitik/Preisradar/2025-01-06_Lebensmittelpreise_Forderungen_und_Hintergrund.pdf

  25. The Guardian: Tuesday briefing – Climateflation & changing diets – https://www.theguardian.com/world/2025/aug/26/tuesday-briefing-how-climateflation-is-pushing-food-prices-ever-higher-and-changing-how-we-eat

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